Folge 60 - Alexander Barta

Shownotes

Eishockey DEG Eisbären Berlin Hamburg Freezers Red Bull München ERC Ingolstadt DEL Weltmeisterschaft

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00:00:04: Wenn man gegen Köln ein Tor schießen kann und dann auch dazu zu gewinnen, da kann man gut schlafen.

00:00:06: Als ich hier auf eine Steinplatte angefangen habe war der größte Kampf gegen den Nachbar zu gewinnen.

00:00:11: Ich fahre wirklich dahin um da in die Medaille zu

00:00:13: holen.

00:00:13: Es war ein Abschied von der Mannschaft, der schon Stück überwieget

00:00:16: hat.

00:00:17: Heimat ist Heimat, nicht?

00:00:18: Die kann man nicht verleugnen!

00:00:19: Legenden unter sich – der Podcast mit Claudia Monreal und Olli Bent.

00:00:24: Präsentiert von Sebastian Fuchs.

00:00:25: Bad und Heizung.

00:00:30: Wir sind angekommen bei Folge Sechzig mittlerweile, unseres Podcast-Legenden unter sich.

00:00:35: und da Oli sprechen wir heute mit einem der prägenen deutschen Icehockey-Spieler der vergangenen zwei Jahrzehnte.

00:00:41: Ja das muss man so sagen, Tausendundzehn DEL Spiele, hundertzweiundfünfzig Länderspiele für Deutschland, acht Weltmeisterschaften Olympia, zweitausendsechs in Turin Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin, viele Jahre Kapitän in Hamburg und Düsseldorf.

00:00:55: Und eine echte Identifikationsfigur der DEG Die Rede ist von Eishockey-Legende Alexander Alex Bartha.

00:01:03: Alex danke dass du die Zeit genommen hast.

00:01:05: wo erwischt mir dich gerade?

00:01:07: Ich war gerade bei einem Wettkampf beim Fitnesswettkampf weil meine Freundin meiner Schwester daran teilgenommen hat und jetzt habe ich den Wettkommen verlassen Zuhause bei mir in Berlin in einer Wohnung.

00:01:22: Wo genau in Berlin lebst du jetzt?

00:01:24: In Berlin Mitte, Schrägstrich Wedding.

00:01:27: Robert Koch Institut ist ja inzwischen leider

00:01:30: Gottes Dank Corona

00:01:32: bekannt und das ist das Robert-Koch-Institut ist mein Nachbar mehr oder weniger

00:01:38: Und der Grund warum du in Berlin lebst isst.

00:01:40: Du bist ja jetzt Vorsitzender des Disziplinaausschusses der Penny DEL.

00:01:45: Wie kam es denn eigentlich zu dieser Aufgabe für dich?

00:01:48: Ja, wie kam es dazu?

00:01:49: Bei der DEG ist das ja für mich nicht weitergegangen und dann ist die DEA an mich rangetreten und hat mich gefragt ob ich den Job übernehmen möchte.

00:02:01: Und nach kurzer Überlegung habe ich den job angenommen und man hat sich geeinigt und jetzt bin ich seit knapp einem Jahr der Vorsitzenden des Disziplinausschusses und da hab' ich gut eingelebt.

00:02:18: Die Bedingung war so ein Stück weit, oder warum das auch?

00:02:22: ... Oder ich mich so schnell dafür entschieden hab, dass ich eben vorhatte nach Berlin zu ziehen.

00:02:31: Weil ich hier gebaut habe und die Wohnung war aber schon ... Ja, ich glaub drei Jahre war sie schon fertig und stand leer Und deswegen war immer mein Wunsch oder ja, dass sich irgendwann wieder zurück nach Berlin.

00:02:47: Und da ich den Job eben auch von hier aus üben darf und kann, hat das alles gepasst.

00:02:54: Ich habe den Job

00:02:55: angenommen.".

00:02:55: Sehr gut!

00:02:56: Erklär mal uns und unseren Podcast-Hörern was genau sind deine Aufgaben?

00:03:01: Was macht man in diesem

00:03:02: Amt?".

00:03:03: Ja also kurz gesagt ist es...ich muss entscheiden wie lange der Spieler aus der DEL zwei oder DEL gesperrt wird und ob er gesperrt wird, ob er eine Spielsperre erhält und eine Geldstrafe.

00:03:17: Ja, im Grunde genommen wenn ein Spieler in der DEL oder eine DEL zwei ne fünf plus Spieldauer bekommt dann nennt sich das Automatisches Verfahren.

00:03:25: Dann liegt dieser Fall automatisch auf meinem Schreibtisch und ich muss dann mir den anschauen.

00:03:33: Bewertung mit meiner Kommission.

00:03:35: Ich habe auch noch vier Beisitzer In einer Kommission.

00:03:39: Da ist unter anderem der Tel-Sesa, der Jörg Meier Was zwei ehemalige Spieler sind Und zwei ehemalige Schiedsrichter mit dem Willi Schimm und Richard Schütz.

00:03:51: Die geben auch ihre Bewertung ab, dann wird sich beraten und am Ende des Tages muss ich entscheiden oder entscheide ich gemeinsam mit der Kommission was der Spieler wie hoch die Strafe ausfällt.

00:04:06: Im Grunde genommen ist es oft simper uns da einig.

00:04:11: aber es kommen natürlich auch Situationen Ja, wo man sich nicht ganz einig ist und dann muss ich am Ende des Tages eine Entscheidung treffen.

00:04:21: Und ja... Dann muss der Spieler und die Vereine wohl wieder übel meine Entscheidungen akzeptieren.

00:04:28: Ihr musstet jetzt in den Playoffs der DEL auch einmal sehr hart durchgreifen.

00:04:32: Das war ne Strafe.

00:04:34: Ich glaube zehn Spiele korrigier mich wenn das, wenn ich da falsch liege.

00:04:37: Zehn Spiele-Sperre gab's da.

00:04:39: Ging auch relativ durch die Presse weil es eine der längsten Sperren seit Jahren verhängt worden ist.

00:04:45: Musstet ihr da lange darüber diskutieren über dieses Strafmaß oder war das eigentlich relativ für euch klar, dass dieser Spieler für eine längere Zeit erst mal aus dem Verkehr gezogen werden muss?

00:04:54: Ja es hat Red Bull München betroffen und es war der Fabio Wagner.

00:04:59: natürlich die Szene des Fouls.

00:05:04: Hat man längerer Zeit Jahre im Sohn nicht gesehen.

00:05:10: Wir waren uns relativ schnell einig, dass es eine hohe Strafe wird.

00:05:13: Aber natürlich gehen da die Meinungen immer ein Stück auseinander.

00:05:17: der eine sagt Es müssen also nicht siebzehn Spiele sein, der andere sagt das sind achtzehn.

00:05:23: Der nächste sagte sollen aber nur zehn sein.

00:05:26: Also da... aber es war ganz klar und relativ schnell.

00:05:31: oder die erste Einschätzung war, dass das ne größere Sperre wird Und im jahren Grunde genommen habe ich den sitz ich auf dem Posten.

00:05:40: letztendlich muss eine Entscheidung getroffen werden und dazu stehe ich dann auch.

00:05:43: Und einer muss die Entscheidung treffen, das ist vielleicht nicht immer ganz einfach aber einer muss nun mal die Entscheidung treffen und das habe ich auch in diesem Fall getan.

00:05:54: Zu neunundneunzig Komma neun Prozent steh' ich auch dahinter und auch wenn es gerade bei den Strafen ja immer... Es ist ja nicht immer schwarz-weiß, aber es gibt eben auch Strafen.

00:06:06: da gibt's nicht viel zu diskutieren.

00:06:10: Ja, deswegen ist es nicht immer einfach aber im Grunde genommen.

00:06:13: Wenn man so eine Position inne hat dann muss man eine Entscheidung treffen und dann kann man das auch nicht Wochen oder Monate lang mit sich rumschleppen.

00:06:23: Dann ist man vielleicht nicht ganz gar irgendwie für den Job.

00:06:26: Ist es denn für dich manchmal schwierig?

00:06:28: Du kennst ja nun mal viele aktuelle Spieler die jetzt spielen mit denen hast du auch noch zusammengespielt.

00:06:34: Macht's das für dich schwieriger?

00:06:37: Im Grunde genau nicht!

00:06:39: Ich finde sogar, dass das ein Vorteil ist, dass ich noch so nah dran bin und den einen oder anderen kenne.

00:06:44: Und vielleicht besser einschätzen kann ob da ich ihn kenne weiß nicht oft.

00:06:50: wenn ich den Spieler kenne dann weiß ich eben ob es aus der Emotion raus war, ob es ein Fehler einfach nur war oder ob eine Tendenz ist, was er sowas öfter macht.

00:07:01: Deswegen ist es eigentlich ein Vorteils... So wie ich damit umgehe, ist es ein Vorteil, dass ich den einen oder anderen kenne.

00:07:10: Ich habe mir angewöhnt mit dem Spielern auch persönlich die Spieler zu kontaktieren und denen das eine oder andere zu erklären warum der Spieler freigesprochen worden ist oder das Verfahren eingestellt worden ist... ...oder eben warum wieso der Spieler eine Sperre erhalten hat.

00:07:29: Und da ist es natürlich von Vorteil wenn die Jungs mich eben auch vielleicht nicht alle persönlich kennen, aber dass man sich irgendwie kennt und weiß ja da sitzt einer der kann mir das erklären.

00:07:44: Der

00:07:44: weiß doch gar nicht richtig.

00:07:45: Genau und weiß war selber vielleicht in der Situation.

00:07:49: und alle Gespräche die ich eigentlich führe ist immer sehr positiv und finde es eben auch wichtig, dass man mit den Spielern in Kontakt hat Sportlichen Leiter erfahren, sondern dass da ein gewisser Austausch auch ist.

00:08:08: Weil der Spieler, wenn man das eben viele Dinge ja nur aus der Spielersicht sieht, dann versteht man es eine oder andere nicht oder sieht nicht die andere Seite und deswegen ist es immer... Es ist mir ganz wichtig, dass man mit den Spielern auch mal in Kontakt tritt und die eine oder anderen Situationen denen erklärt.

00:08:28: Und dann sind sie meistens auch einsichtig.

00:08:32: Stimmt es, dass dich diese ganze Thematik auch schon interessiert hat als du noch Spieler warst?

00:08:38: Ja also was heißt interessiert?

00:08:40: aber ich meine das gibt ja jedes Wochenende die eine oder andere große Strafe und dann wird das ist natürlich immer Thema in der Kabine.

00:08:50: Warum wird er gesperrt?

00:08:51: warum bekommt der Sohn zu viele Spiele und warum wird der andere Spieler vielleicht nicht gesperrt oder wurde eingestellt?

00:08:59: Man kommt ja zwangsläufig, auch wenn man selber davon vielleicht nicht direkt betroffen ist im Kontakt und hat damit zu tun.

00:09:06: Und natürlich der Spieler an sich weiß immer alles besser.

00:09:12: Natürlich ist das immer Thema in der Kabine und deswegen hat es mich automatisch interessiert oder bin ich automatisch mit diesen Dingen gekommen und das vielleicht nicht mit Zweiundzwanzig.

00:09:26: aber Wenn man älter wird und erfahrener, vielleicht auch eine größere Rolle in einer Kabine oder Mannschaft hat, dann kommt es automatisch zum Thema.

00:09:36: Und gibt natürlich auch irgendwie sein Senf

00:09:38: dazu.".

00:09:39: Also würdest du sagen so deine Karriere, die hilft dir auch bei manchen Entscheidungen?

00:09:44: Ja, natürlich!

00:09:45: Ich glaube da ist es sehr wichtig, dass man eben selber gespielt hat.

00:09:50: Dass man die Liga kennt, das man die Spieler ein Stück weit kennt nachvollziehen kann, dass es eben ein sehr schneller Sport ist.

00:09:59: Dass das immer schneller wird und die Entscheidungsfindung auf dem Eis immer kürzer wird weil der Sport einfach immer schneller wurde.

00:10:11: Und da ist es natürlich von Vorteil wenn man den Sportselber über Jahre ausgeführt hat und weiß wie man in die eine oder andere Situationen wie die vielleicht zustande kommt und ich will nicht sagen Deswegen alles weiß und dass ich immer die richtige Entscheidung treffe.

00:10:28: Aber wenn man das Spiel gespielt hat, dann kann man sich besser in den gefaulten Spieler reinversetzen aber auch natürlich in dem Spieler der das Fall aussieht.

00:10:40: Alex bevor wir jetzt gleich deine Karriere von vorne ein bisschen aufrollen spielt jetzt die Claudia Monreal ein kleines Spielchen mit dir um dich noch ein kleinses bisschen besser kennen zu lernen und das ist das Entweder oder Spiel.

00:10:55: Oder?

00:10:56: Und dann steigen wir ein.

00:10:56: Wie sieht es bei dir aus, morgens Kaffee oder Tee?

00:10:59: Kaffees!

00:11:00: Den du dir ja auch gerade noch gemacht hast für dieses Gespräch über mich.

00:11:03: Genau.

00:11:03: Da haben sie sehr gut.

00:11:05: Bier oder Wein?

00:11:07: Ich trinke beides gerne aber zum Genießen würde ich mich für den Wein entscheiden

00:11:13: und ist ab und an auch nochmal wenn du die Gelegenheit hast einen Altbier dabei?

00:11:18: Ich muss leider Gottes sagen ich fand Altbieren noch nie gut.

00:11:23: Ich

00:11:26: kann das verstehen, durchaus.

00:11:28: Die Zeit in Düsseldorf hat auch nicht dazu beigetragen, dass ich lieber Altbier trinke.

00:11:35: Also Albtbier wenn es geht, lieber nicht.

00:11:39: WhatsApp oder lieber persönlich sprechen und direkt anrufen?

00:11:43: Persönlich also.

00:11:45: die neue Generation hätte vielleicht gesagt oder würde sagen WhatsApp.

00:11:49: aber nein, ich bin lieber für ein nettes Telefonat zu haben.

00:11:53: Hund Selber auch mal einen gehabt, oder hast du?

00:11:59: Jetzt seit einem knappen Jahr die Flocke.

00:12:03: Das ist ein Pudelmix mit einem Klinikspudel und Borderkolli.

00:12:10: Und ja, das ist mein Mitbewohner seit knapp einem Jahr.

00:12:15: Möchte es ihn nicht mehr wissen!

00:12:17: Nein, nein.

00:12:19: Berge- oder Strand bei dir?

00:12:21: Berg.

00:12:23: Auch also Winter wie Sommer?

00:12:25: Winter wie Sommer, also natürlich ist man auch gerne am Strand und das Meer hat auf seine guten Seiten.

00:12:30: aber wenn ich mich entscheiden müsste würde ich mich immer für die Berge entscheiden.

00:12:35: Ich laufe sehr gerne Skis als Kind regelmäßig Skis gefahren.

00:12:40: und jetzt da ich ja nicht mehr spiele.

00:12:42: Ich wollte gerade sagen während deiner aktiven Zeit ist es nicht gerne gesehen?

00:12:45: Wie nicht

00:12:46: gerne gesehene, es ist aber ab und zu trotzdem vorgekommen.

00:12:50: Meine Nationalmannschaftszeit die Zeit gar nicht zugelassen.

00:12:54: Aber als ich nicht mehr in der Nationalmannschaft gespielt habe, da ist man dann doch in der einen oder anderen Februar-Länderspielpause, dass wir dann doch auf die Piste gegangen sind und es im Glück immer gut ging.

00:13:07: Gut!

00:13:07: Sport oder Couch?

00:13:09: Sport.

00:13:10: Nach wie vor ja, machst du noch so?

00:13:12: Nach

00:13:12: wie vorher, obwohl ich auch sehr gerne während meiner Karriere auch mal auf der Couch lag.

00:13:19: Aber ich habe einfach festgestellt, nach meiner Karriere habe ich relativ wenig Sport getrieben.

00:13:27: Ich habe genügend Sport gemacht und hatte keine Motivation oder Lust auf Sport.

00:13:32: aber ich muss immer wieder sagen dass Sport für die Gesundheit gut ist und für das tägliche Wohlbefinden.

00:13:39: und jetzt bin ich in meiner alten Routine drin oder nicht ganz in meine alten Routine aber ich treibe jetzt viermal die Woche wieder bewege ich mich

00:13:48: auch noch auf dem Eis?

00:13:50: Auf dem Eis, ehrlich gesagt war ich nach meiner Karriere oder als Trainer ja noch.

00:13:56: Da war ich noch aufm Eis aber am Spaß an Erfreut war ich einmal bei einem Abschiedsspiel vom Felix Schütze noch auf'm Eis.

00:14:04: ansonsten kann ich ehrlich gesagt das Eis nicht mehr sehen.

00:14:10: für mich selber.

00:14:11: vielleicht kommt die Zeit noch dass sich mal wieder ein bisschen socken möchte.

00:14:16: mit meinen Jungs habe ich da nicht so viel Interesse dran stehen.

00:14:23: Wenn du Musik hörst, eher klassische Musik oder Pop-Rockmusik?

00:14:27: Eigentlich alles und eigentlich auch ein bisschen Stimmungstechnisches.

00:14:32: Also ich hab Phasen da, höre ich größtenteils Haus und Elektro.

00:14:36: dann gibt es aber auch Phasend oder Laun wo ich ein bissel Hip Hop höre und jetzt vorkomme als ob mich die Texte kann, das klappt meistens nicht ganz gut.

00:14:45: also eigentlich ein wilder Mix kommt immer auf

00:14:50: Fernsehen oder Buch?

00:14:52: Fernsehen, obwohl ich sehr gerne ein Leser wäre.

00:14:56: Aber irgendwie wurde mir das nicht in die Wiege gelegt.

00:15:00: Also einen Fizek an dem traue ich mich ran und den kann ich auch relativ ... Oder den lese ich auch recht schnell durch.

00:15:06: Aber es ist selten und Sportbiografien auch sehr gerne von großen Persönlichkeiten.

00:15:13: aber wenn ich ehrlich bin wer

00:15:19: Die letzte Frage, dein letztes Entwederoder.

00:15:21: Deine Heimat im Herz Berlin oder Düsseldorf?

00:15:24: Ja da ich wieder nach Berlin gezogen habe, würde ich mich für Berlin entscheiden.

00:15:31: aber ich habe sehr gerne in DüsselDorf gelebt und besuche Düssel Dorf auch noch sehr gerne.

00:15:38: wie bei den Städte kann man nicht wirklich miteinander vergleichen.

00:15:41: Aber ja ich sage mal Berlin ist eine Weltstadt.

00:15:45: Es ist noch keine Weltstadt, aber es ist trotzdem wunderschön und ich bin auch gerne in Düsseldorf.

00:15:50: Und DüsselDorf ist eine wunderschöne Stadt da Berlin aber meine Heimat ist gerade mein Zuhause.

00:15:58: Das ist erlaubt!

00:16:00: Dann dann gehen wir doch mal zurück.

00:16:02: du bist ja auch in berlin geboren.

00:16:04: nach unserer Information neunzeit dreieinachtzig.

00:16:07: wie war deine Kindheit dort?

00:16:08: also was war das vor allem auch für ein berlin indem du da aufgewachsen bist?

00:16:12: Ja auf jeden Fall nicht mehr so einen berlin Wie es jetzt der Fall ist, die Zeiten haben sich also wieso geändert.

00:16:18: Die sind ein bisschen ja ich will gar nicht sagen besser oder schlechter geworden aber es ist eben anders geworden.

00:16:23: Die Welt entwickelt sich weiter und die Leute entwickeln sich weiter.

00:16:27: Ich muss sagen wir haben in...ich habe immer im Berlin-Wedding gewohnt bin aber hier nicht zur Schule gegangen.

00:16:34: Also weder in den Kindergarten noch in die Schule sondern im Charlottenburg weil meine Eltern eben nicht wollten dass wir im Wedding in die schule geben.

00:16:45: Wir sind zum Beispiel immer mit der U-Bahn nach in die Schule gefahren.

00:16:48: Und wir waren sechs, sieben, acht Jahre alt und sind alleine oder besser gesagt zu zweit mein Bruder und ich mit der u-Bahnen zwanzig Minuten zur Schule gefangen.

00:16:59: Ich glaube dass das eben heutzutage gar nicht mehr möglich ist oder es wird einfach nicht gemacht weil man Angst hat dass das Kind da nie ankommt.

00:17:09: Das ist natürlich schade und wir haben uns aber früher keine Sorgen gemacht also Konnte noch gar nicht lesen und der ist ja älter, also ich dementsprechend auch noch nicht.

00:17:19: Und dann hat die U-Bahn-Station gezählt.

00:17:22: Also der wusste gar nichts davon am zoologischen Garten, dass das der Zoologische Garten war und dass er da umsteigen muss sondern er hat einfach die Station gezählt und ist oben gestiegen und dann die nächsten fünf Station nochmal gezählt... ...und dann ist er eben ausgestiegen.. ..und dann wusste er, dass die Schule nahe ist.

00:17:42: Da darf man sich aber auch nicht ablenken lassen!

00:17:45: Ja.

00:17:46: Also, soweit ich weiß, haben wir uns nie verfahren oder es gab keine Geschichte, dass man nicht angekommen sind.

00:17:53: also wir sind immer angekommen und ich glaube das ist heutzutage eben, das macht keiner mehr.

00:17:58: Aber was war der Grund für deine Eltern?

00:18:01: Was war den Wedding zu gefährlich?

00:18:03: oder weswegen wollten sie euch unbedingt woanders auf einer Schule haben?

00:18:07: Ja weil mein Vater früher auch Tennis gespielt V.a.

00:18:12: war auch in Charlottenburg und ich glaube, dass wir früher einfach entschieden haben, ja das es in Charlottenburg besser sicherer ist, oder dass wir dort zur Schule gehen.

00:18:25: Also wirklich habe ich das nie hinterfragt sondern... Es war eben so und meine Eltern wollten nämlich, dass Wir im Wedding in den Kindergarten und in die Schule gehen, obwohl meine Mutter Grundschulierin war.

00:18:39: Vielleicht

00:18:40: hat das auch ein Grund

00:18:41: gehabt.

00:18:41: Vielleicht hat es auch mit reingespielt, ich meine der Ausländeranteil, der war vor ja dreißig Jahren im Wedding relativ hoch, das ist heutzutage auch nicht mehr so.

00:18:52: aber damals war das halt so dass eben der Ausländeranteil relativ hoch war.

00:18:57: und ja das wollten meine Eltern nicht sondern meine Eltern wollten eben, dass in einer Klasse nicht zwanzig deutsche Kinder sind, aber dass da zwanzige Kinder sind egal wo sie herkommen Aber dass eben zwanzig Kinder auch Deutsch sprechen.

00:19:12: Und das war deren Entscheidung und mussten wir akzeptieren, und geschadet hat es uns glaube ich auch nicht.

00:19:18: Jetzt war ja dein Papa nicht nur Tennis-Spieler sondern eben auch selbst Eishockey Spieler und zwar kein Schlechter denn er war auch Nationalspieler für Tschechien oder damals noch Tschecheslovakai.

00:19:31: War der Weg damit zum Eishocke eigentlich fast vorgegeben?

00:19:35: Kann man das so sagen?

00:19:38: euch eigentlich gar nicht in irgendeine Art in Richtung gedrückt, sag ich

00:19:42: mal.

00:19:43: Nee also vorgegeben war er und da ich ja auch der jüngere Bruder war, mir blieb eigentlich gar nichts anderes übrig als Eishockey oder zum Eishocke zu gehen und ihm ein Meishockey zu starten.

00:19:55: Da wurde ich auch nicht gefragt, ich wurde in dem Sinne nicht gezwungen aber mein Bruder hat Eishogi gespielt, meinen Vater hat Eihogi gespürt und deswegen wurde ich an die Hand genommen und gesagt so... Du spielst jetzt Eishockey, ich hab nebenbei noch Tennis gespielt und als ich dann ja zwölf Jahre alt glaube ich war sollte ich mich entscheiden oder wurde ich gefragt in welche Richtung möchte es zu werden.

00:20:16: Welche Sportart möchtest du weiter führen professioneller oder mehrmals einer Woche?

00:20:22: Und dann habe ich mich eben für das Eishocke hier entschieden.

00:20:25: weil der Mannschafts-Sport mir immer sehr gefallen hat und immer noch gefällt und nicht täglich vier Stunden auf dem Tennisplatz alleine stehen wollte hat es mit den Jungs schon im Kindesalter mir sehr viel Spaß gemacht und deswegen habe ich mich eben für das, für den Eishockey-Sport entschieden.

00:20:42: Ich meine dass man dann erfolgreich wird oder dass man's dann in die DEL schafft oder in die Nationalmannschaft.

00:20:48: Das weiß man als Kind sowieso nicht sondern mir hat es einfach am meisten Spaß gemacht.

00:20:53: um bei der Sache geblieben aber nochmal um deine Frage damit zu beantworten.

00:20:59: also der Weg war vorgegeben alleine schon eben durch mein Vater, aber auch durch meinen Bruder.

00:21:05: Du warst ja dann bei den Eisbären Juniors Berlin und hast da gespielt?

00:21:10: Wann war denn der Zeitpunkt dann?

00:21:12: also du warst auf jeden Fall über zwölf wo du gedacht hast das könnte jetzt wirklich mal in dem Profi-Bereich laufen.

00:21:19: Ja weiß ich eigentlich gar nicht wann so der Punkt war.

00:21:22: mein Vater hat immer zu mir gesagt aus dir sowieso nix.

00:21:26: Das ist auch schön.

00:21:28: Ich war eigentlich im jungen Alter gar nicht so talentiert, also natürlich in den Nachwuchsmannschaften und so war ich schon erfolgreich.

00:21:36: In meiner Altersklasse gehörte ich in Berlin zumindest immer zu dem Besseren aber irgendwie hat man mir das nicht wirklich zugetraut.

00:21:46: Ich glaube dass ich auch ein Bildentwickler war, als ich meinen ersten Profi-Vertrag unterschrieben habe wo ich ein bisschen Geld verdient hab da war Und habe dann bei den Iceberg Juniors in der Oberliga gespielt und bin dann ein Jahr später zum Pierre-Paget gekommen.

00:22:09: Da war eigentlich so eine Entscheidung, ich glaube wenn Pierre- Paget gesagt hätte, nee dem brauchen wir nicht mehr oder wollen man nicht mehr.

00:22:15: Oder wenn Pierre Pagé mir nichts gesehen hätte, dann hätte er mich nicht verlängert und dann wäre die Eiserkaese bevor sie begonnen hätte schon vorbeigewiesen weil gedacht hätte, ich schaffe es nicht oder ich bin gar nicht so talentiert.

00:22:35: Also mir bewusst wurde es eigentlich erst dann in der Anfangszeit in Berlin, wo mit mir gearbeitet worden ist und sich gespielt habe.

00:22:44: Und ja... Ich dann mich immer verbessert habe und es immer mehr wurde.

00:22:50: aber es hätte genauso gut in die andere Richtung gehen können oder ich gesagt hätte, was okay, ich bin einfach nicht gut genug also.

00:22:58: Aber im Nachwuchs Da macht man sich noch nicht so eine Gedanken und da hat man, ich weiß nicht wie das heutzutage ist.

00:23:03: Wie die Jugendlichen da ticken.

00:23:06: aber also wir haben mit vierzehn, fünfzehnt, sechzehn glaube ich noch nicht dran gedacht.

00:23:12: ja sind wir denn gut genug oder kann man dann Profi als wirklich Spieler werden?

00:23:18: Die Frage haben wir uns nicht gestellt sondern es ging lief einfach und es wurde immer mehr Es wurde immer besser Und Ja Man ist da einfach so reingerutscht.

00:23:30: Also mit dem Alter zu unserer Zeit oder zu meiner Zeit hat man sich darüber gar nicht so viel Gedanken gemacht, sondern die eine Saison ging zur Ende und wenn du bei der nächsten Saison noch dabei warst dann hast du einfach weitergemacht.

00:23:44: Aber ich weiß immer noch, ich war ja früher großer DG-Fan...

00:23:49: Warst Du aus Berlin raus?

00:23:51: Ja meine Lieblingsoma in Garat gelebt hat und ich die Sommerferien da auch mal verbracht habe

00:24:00: Also diese erfolgreichen neunziger Jahre dann?

00:24:02: Genau,

00:24:02: also mein Lieblings... Mein Vorbild war komischerweise Helmut der Raaf.

00:24:08: Das passt ja gar nicht Alex!

00:24:10: Nee

00:24:10: das passt gar nicht.

00:24:11: aber ich glaube jetzt hat er so eine schwarz-weiße Karrierte Maske aufgehabt.

00:24:19: Ja stimmt.

00:24:19: Ich habe

00:24:19: es als Kind total toll gefunden und ich glaube da ist der Grund dass Helmut Der Raaf sich gesagt hat, ich liebe Helmut the Raaf Die Tokisen, Trikots und Hosen und Handschuhe, das hat mir immer gefallen.

00:24:35: Das wird glaube ich mein ganzes Leben, meinen Traum-Trikot sein.

00:24:38: Epson war das noch was.

00:24:42: Ja also deswegen mit die DG oder Dusseldorf war schon als Kind ein wenig prägend in meinem Leben.

00:24:53: Sind ja die Eisbären nicht nur aktuell ein absolutes Top-Team der Liga, sondern waren das damals auch schon zu der Zeit?

00:24:59: Als du da im Nahrungsbereich warst.

00:25:02: Das war wahrscheinlich extrem schwer sich da einen Platz in der ersten Mannschaft zu erkämpfen oder?

00:25:08: Ja also ich bin ja genau zu dieser Zeit eigentlich dareingerutscht als die Strukturen und als Herr Per Pagé eben kam und gesagt hat man braucht viele deutsche Spieler und es war ja ein Trainer Typ der gesagt hat Ich will hier was aufbauen.

00:25:23: Wir brauchen junge deutsche Spieler und der hat ja im Grunde genommen jeden ... Der war ja beeindruckend, er kannte jeden deutschen Nachwuchsspieler, der in Deutschland irgendwie Heidrichs geradeaus laufen konnte.

00:25:38: Und wenn es nach Ingelsang wäre, hätte sehr keine zehn Jungspieler verpflichtet sondern dreißig und hätte dann durchgesiebt und hätte gesehen, wer ist bereit?

00:25:48: Wer ist noch nicht bereit und hätte irgendwie alle entwickelt.

00:25:51: Also der Zeit, da eben reingerutscht und wir waren damals schon sehr viele junge deutsche Spieler.

00:25:59: Ich war in den dreieinachtziger Jahrgang aber der fünfundachtzige Jahrgang, der dann später sehr prägen für die Eisbären Berlin waren.

00:26:06: Rankel, Hörbler, Florian Busch, Jens Baxmann – das ist ja alles aus der Zeit.

00:26:13: Die haben ja auch da zur selben Zeit losgelegt in einer Ovi-ISOT.

00:26:18: Und jetzt endlich hat Berlin damals dem Clare Pagé gefunden und verpflichtet.

00:26:24: Und es war nach hinein, kann man sagen eine richtige Entscheidung und der hat diesen Berliner Weg geprägt und hat diese erste erfolgreiche Zeit.

00:26:33: Das war komplett seinen

00:26:34: Verdienst.".

00:26:36: Und dein Highlight damit Berlin natürlich das was du danach dann nicht mehr erreicht hast?

00:26:40: Nämlich schon gar nicht mit der DLG.

00:26:42: Nämliche eine deutsche Meisterschaft.

00:26:44: Zweitausendfünf war das richtig?

00:26:46: Genau!

00:26:47: Wie erinnerst Du dich noch an diesem Titel?

00:26:50: Ja natürlich immer noch.

00:26:51: Wir sind da die Bilder im Kopf und es war ja auch die erste Meisterschaft für die Eisbären Berlin.

00:26:57: Und verrückterweise, wir sind glaube ich drei oder beziehungsweise vier Jahre zufolge mit Abstand vorhin Sieger geworden.

00:27:06: In meinem ersten Jahr waren Füllefinale ausgeschieden, ein Jahr später am Halbfinale dann in Finale kann man das Finale in Frankfurt verloren und dann endlich hat es geklappt.

00:27:15: also vom... Da hat man eigentlich gesehen obwohl wir mit Abstand die Talentierteste Ja, jetzt kann man schon so sagen beste Mannschaft in der DEL über drei vier Jahre waren.

00:27:28: Sind wir eigentlich nur einmal Meister geworden und man hätte in diesen vier Jahren zumindest das Potenzial gehabt und das Talent und die Qualität dass man da dreimal meister wird.

00:27:40: Und am Ende des Tages sind was nur einmal geworden.

00:27:42: und dann habe ich ja Berlin verlassen und dann haben sie diese Erfolgs-Story noch ein paar Jahre weiter.

00:27:49: geführt und gelebt und haben einen Titel nach dem anderen geholt.

00:27:54: Aber es war natürlich beeindruckend, das war die erste Meisterschaft, mein Links-Ausenmarsch, Sven Felski, meinen Rechtshaus im Florian Keller.

00:28:01: Das hat schon Spaß gemacht und war beeindruckt und zwar natürlich ja die Zuschauer und die Fans sind im Wellblechpalast durchgedreht als wir dann endlich meister geworden sind und das sind einfach tolle Erinnerungen, schöne Bilder.

00:28:17: Das Schöne war, dass ich nicht nur einen Förderdezinsspieler war, der ab und zu mal mitspielen durfte.

00:28:23: Sondern das ich in den Genuss kam, deutscher Meister zu werden.

00:28:27: Und ich habe die ganze Saison durchgespielt.

00:28:28: Ich hab den Playoffs gespielt.

00:28:31: Ja... war schon ein Teil davon!

00:28:35: Und es ist natürlich schön und hat mich sehr gefreut.

00:28:38: Und im Nachhinein wäre ich vielleicht noch etwas länger in Berlin geblieben, dann wär's nicht immer bei dem eigenen Meister-Titel gebliebt.

00:28:49: Werbung

00:28:50: Unser Partner heute, bei dem wir uns ganz herzlich bedanken möchten ist Sebastian Fuchs Bart und Heizung.

00:28:56: Seid ihr vielleicht gerade auf der Suche nach einem neuen Bart oder möchtet ihr eure Heizungsanlage erneuern?

00:29:01: Dann seid ihr bei Sebastian Fuchs und seinem Team.

00:29:04: ganz genau richtig!

00:29:06: Euer Partner in Sachen Handwerksqualität, Innovationen, ehrlichem Service und Nachhaltigkeit.

00:29:12: Jeder Mitarbeiter ist Handwerker mit Leib und Seele und modernster Technik.

00:29:20: die täglichen Herausforderungen.

00:29:22: Sie gehen mit der Zeit und integrieren immer mehr Digitalisierungsprozesse in ihren Unternehmensabläufen, also auch der Helfer in der Not wenn euch das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht.

00:29:35: Infos gibt's unter saniterfuchs.de.

00:29:38: Du hast

00:29:40: dich gerade schon angedeutet, du hast dann die Iceband verlassen.

00:29:43: Bist aber nicht für die Hörer, die jetzt nicht die absoluten Icehockey-Experten sind, nicht direkt zur DEG gegangen sondern hast noch ein paar andere Mannschaften dazwischen gehabt.

00:29:51: Bis erst mal zu den Freezers gegangen damals nach Hamburg bis dort auch unter anderem Kapitän geworden.

00:29:57: Dann Abstecher nach Schweden bisschen schwedisches icehockey kennengelernt wieder zurück nach Deutschland zu Red Bull München und danach in Goldstadt bevor es dann eben nach Düsseldorf ist.

00:30:08: Bevor wir jetzt zur Zeit hier in Düsseldorf kommen, möchte ich mit dir einen kurzen Abstecher einmal ins Internationale machen denn du hast hundertfünfzig Länderspiele für Deutschland gemacht was ja auch eine beeindruckende Zahl ist.

00:30:20: erst mal vielleicht die Frage was bedeutet dir das heute im Nachgang?

00:30:24: und wie besonders war es für dich den Bundesatler auf der Brust zu tragen?

00:30:28: Ich meine für Deutschland zu spielen und sein Land zu vertreten ist immer ne große Ehre und ich bin relativ früh meiner Karriere in den Genuss gekommen.

00:30:37: Nationalspieler der zehn Jahre im Grunde genommen durchgängig.

00:30:41: Ja, die Ehre hatte Antonin teilzunehmen und ich war nicht immer ein Spieler.

00:30:47: Ich musste mich jedes Jahr drum kämpfen und hoffen und dass ich dabei bin sondern ich war ja es hört sich jetzt vielleicht doof an wenn man sagt gesetzter Nationalspieler aber ich war zehn Jahre war ich eben dabei Und das ist natürlich eine schöne Sache.

00:31:03: Es waren natürlich auch sehr Zeitintensiv in dem Sinne, man hat die Novemberpause ist man zum Deutschland Cup gefahren.

00:31:12: Man hat die Februar Pause ist man zur Nationalmannschaft gefahren und ich war ein Spieler der ja nie abgesagt hat aus weil er sich auch holen musste oder hatte irgendwelche Ausreden gesucht dass er eben an der einen WM oder anderen Maßnahmen nicht teilnehmen konnte sondern Wenn ich eingeladen worden bin oder wenn der Bundesdrehner mich angerufen hat, dann bin ich auch gekommen.

00:31:39: Und das ist natürlich wie gesagt November keine Pause, Februar keine Pause.

00:31:44: und nach der Saison hatte es leider immer das Pech, dass ich relativ früh zur Nationalmannschaft fahren musste weil die Verein, in denen ich gespielt habe, wir schon ausgeschieben sind.

00:32:01: Die Dauer vor einer Weltmeisterschaft, das sind ja auch immer vier, fünf, sechs Wochen.

00:32:08: Und es ist natürlich schon nicht nur körperlich sondern mental auch sehr anstrengend.

00:32:12: und dann hat man bis Mitte Mai die WM gehabt mit der Ende Mai und da war er ja nicht mehr so viel frei.

00:32:20: Bis es dann wieder alles

00:32:21: ging?

00:32:22: Juni-Juli.

00:32:24: und dann ging's ja schon wieder im Verein los in August und man wollte daher auch nicht unfit ankommen.

00:32:29: also gegen den Sommertrede Training ja dann auch schon wieder früh los.

00:32:33: Also es war sehr zeitinsensiv, aber ich habe es total genossen und bin ja relativ früh zurückgetreten in den Fall von im Jahr ist.

00:32:44: Ich möchte meine Energie dem Verein mehr widmen und dass ich eben auch ein paar Phasen während der Saison habe wo ich auch mal durchlaufen kann und auch mal die auf der Couch liegen bleiben darf.

00:32:58: Und im Nachhinein hat mir das glaube Und wäre ich nicht so früh aus der Nationalmannschaft zurückgetreten, glaube ich hätte die Möglichkeit gar nicht gehabt bis zu spieren.

00:33:12: Oder mein Kopf des Mentale hätte es schon vorher gesagt das reicht mir.

00:33:16: und deswegen.

00:33:17: Nachhinein bin ich eigentlich froh oder hat sich nicht bereut dass ich einen Schluss haben wollte aber immer den Anspruch haben wenn ich eingeladen werde da mit hundert Prozent Einsatz und mit Leidenschaft für meinen Heimatland zu spielen.

00:33:34: und habe ich eben festgestellt.

00:33:37: Ich weiß nicht, ob ich das noch so drin hab dass sich immer hundert Prozent geben kann und deswegen nachhinein war es hier richtig.

00:33:46: Zwei-sechzehn war's dann soweit der Wechsel zur DG.

00:33:49: jetzt wissen wir ja schon von dir Düsseldorf war immer schon ein bisschen in deinem Kopf.

00:33:52: du hast die neunziger Jahre da mitgefiebert als Fan quasi.

00:33:57: wie kam denn dann der Weg zur dg?

00:33:59: Wie waren da die Kontakte?

00:34:01: Wir können uns das vorstellen.

00:34:04: Ja, es war ja so dass ich in München meinen Vertrag nicht mehr verlängert habe oder mich nicht mehr haben wollte und Ingolstadt und auch Düsseldorf schon an die Schwange getreten sind.

00:34:14: Da waren damals noch der Exist auf Kreuzer, Trainer Schwegstrich, sportlicher Leiter und in Ingolstein hat aber mein Bruder und mein bester Freund gespielt und ich wollte mir den Wunsch erfüllen oder unseren Traum erfülle auch mal mit meinem Bruder und meinen besten Freund in einer Mannschaftsspiele.

00:34:34: Und deswegen habe ich im ersten Moment der DEG einen Korb gegeben, dann habe ich drei Jahre Vertrag in Ingolstadt unterschrieben...

00:34:43: Aber nur ein Jahr gemacht?

00:34:45: Nur ein Jahr, weil ich mein Traum erfüllt habe!

00:34:51: In Ingolstatt ist eine super Organisation, toller Verein, sportlich aber eben abseits des Eises habe ich mich da dort nicht so wohl gefühlt.

00:35:01: Ich war Single oder ich war alleine da, hab die Zeiten mit meinem Bruder und meinen besten Freund natürlich genossen aber dann kam ... ja bin ich in mich gegangen und hab mir gedacht ne... ich glaube dass ich hier nicht glücklich werde.

00:35:15: und dann war die Düsseldorfer IG trotzdem noch auf dem Markt immer noch interessiert und dann hat man sich geeinigt das ich den Vertrag auflöse in Ingolstadt und dann hab dann drei Jahresvertrag im DüsselDorf unterschrieben.

00:35:29: War dann super happy.

00:35:31: Dein erstes Jahr aber hier in Düsseldorf war schwierig, hast mal selber gesagt dass du zunächst nicht richtig angekommen bist.

00:35:37: hier kannst im Nachgang uns mal sagen woran das lag und dann kam ja auch die totale Wende denn du bist ein Topscorer gewesen Publikums Lieblings Kapitän.

00:35:46: also irgendwas muss ja dann auch da passiert sein.

00:35:48: kann es uns dann mal mitnehmen?

00:35:50: Ja ich bin natürlich voller Vorfreude und habe so immer ein Freundeskreis in Düsseldorf gehabt die Möglichkeit hatte, in Düsseldorf zu spielen und mein erster Jahr ist wirklich nicht viel gut gelaufen.

00:36:04: Was aber überhaupt nicht an dem Trainer lag oder nicht an der DEG oder ansonsten was sondern ganz alleine war das ja meine schlechte Performance.

00:36:15: ich habe einfach kein gutes Jahr gehabt und hab dann natürlich auch nicht.

00:36:19: und irgendwann kommt ja der Punkt auch von dem Trainer.

00:36:22: Der pusht dich, der unterstützt dich, generell in der Mannschaft nicht ganz so gut.

00:36:29: Wir haben ja da in dem ersten Jahr auch die Play-offs verpasst und dann sucht natürlich den Trainer, das ist ja auch sein Job und Christoph hat dann die Meinung gehabt, ne du bist einfach nicht gut genug und es passt mir nicht, es reicht nicht.

00:36:44: und deswegen saß ich auch, ich glaube, vierzehn Spiele insgesamt auf der Tribüne als überzähligerspieler und ich habe mir danach nach der Saison gedacht, ja das kann ja jetzt wohl nicht so weitergehen.

00:36:55: Ich wollte mich durchbeißen und dann gab es ja auch Gerüchte.

00:36:59: Den Barter, den Fahren war aus und den Vertraglösen war auf und ich habe mir fest vorgenommen... ...ich werde den Verein nicht verlassen, ich werde mich nochmal wechseln sondern das war's jetzt noch nicht!

00:37:11: Und ich werd' mich da durchbeissen und ich werd´s euch allen zeigen dass ich doch so recht hier bin und dass sich doch meine Leistung bringen kann und dass ich der DEG durch meine Leistungen auch helfen kann Kam ja der Mike Pellegrims als neuer Trainer und er hat mir im ersten Gespräch gesagt.

00:37:30: Ich habe gesagt, ich hatte eine schlechte Saison gehabt.

00:37:32: Es war nicht gut.

00:37:34: Was hast du jetzt mit mir vor?

00:37:35: Und er hat gesagt mir, ich weiß dass du ein guter Spieler bist!

00:37:41: Das letzte Jahr machen wir einen Haken drunter... ...und dann wird es.

00:37:55: oder dass viele Trainer dann sagen, alles das was war.

00:37:59: Da machen wir einen Haken drunter, das vergesse ich aber es bleibt ja immer was hängen.

00:38:03: und im Nachhinein habe ich mein Job erfüllt und ich hab mir den Hintern aufgerissen und ich habe trainiert wie ein Beserker in Sommer und der Mike Tellegrims hat wirklich einen Hagen drunter gemacht und die Vergangenheit haben wir hinter uns gelassen und dann war ich eben in der Lage meine Leistung abzurufen.

00:38:24: Das Selbstvertrauen ist zurückgekommen.

00:38:29: Man hat ja immer so Phasen in seiner Karriere und ich muss sagen, im Düsseldorf war ich dann eben wahrscheinlich nicht so fit.

00:38:36: Ich hatte nicht die Leidenschaft gehabt, ich habe nicht den Ehrgeiz gehabt alles aus mir rauszuholen.

00:38:42: Und letztendlich im Nachhinein war ich froh, dass ich dieses schlechte Jahr hatte weil ich glaube, dem Ehrgerät hab' ich dann wiedergefunden.

00:38:51: Ich kann hier nicht für drei Jahre unterschreiben und dann so eine Performance abliefern.

00:38:57: Deswegen im Nachhinein hat mir eigentlich dieses verkorkste Jahr gutgetan, weil ich die Leidenschaft und den Ehrgeiz wiedergefunden habe.

00:39:06: Und in der Lage war alles aus mir rauszuholen.

00:39:11: In der Saison, wenn es gerade die schlechte Performance da ist, dann macht man sich da Gedanken und sagt das kann doch nicht sein!

00:39:18: Das umfällt auch der Bartha Der kann ja nichts mehr und der ist nur noch hier, um Geld zu verdienen.

00:39:24: Das ist natürlich nicht einfach und auch nicht schön in dem Moment.

00:39:29: aber wenn man so eine ganze Karriere über zwanzig Jahre sieht.

00:39:33: Natürlich gibt es da eben auch Jahre... Es geht ja nicht immer bergauf und natürlich kommen darauf Rückschläge, Verletzungen, schlechte Performance.

00:39:41: das gehört einfach dazu und wichtig ist es einfach nur dass man damit umgeht und sich davon nicht unterkriegen lässt.

00:39:48: in den Jahren dann ganz gelungen.

00:39:52: Ja, dreihundertsechzig DEL-Spiele für die DG steht ja auch auf deiner Liste.

00:39:58: so der emotionalste Moment im DG Trikot.

00:40:01: was würdest du da spontan sagen?

00:40:03: War das vielleicht auch zwei neunzehn dein fünfundnachster Scorer Punkt gegen Köln?

00:40:07: oder hast Du was fällt Dir aktuell ein im DL G Trikots deinen emotionalsten Moment?

00:40:15: Ja, also es gab einige.

00:40:17: Ich kann mich noch an die Playoffs-Serie gegen Augsburger erinnern.

00:40:20: ich war ja eh mal so ein sehr emotionaler Spieler im tausender Spiel.

00:40:26: was ich erreicht habe war schön.

00:40:29: So einen besonderen Moment hab' ich eigentlich nicht.

00:40:31: Es war...ich hab Gänsehaut bekommen wenn die Zuschauer das Lied gesungen haben.

00:40:35: hier kommt Alex weil dieses Lied mich auch meine ganze Karriere begleitet hat zum Spiel gefahren bin, war das immer einer meiner Lieder die ich gehört habe.

00:40:49: Die mich motiviert haben.

00:40:50: und wenn es dann im Jahr zwölf tausend Zuschauer singen ist es schon emotional und schön.

00:40:57: Es gab viele Flachten oder Spiele die einfach Spaß gemacht haben.

00:41:03: ob dass das Wintergame war, ob es die Derbys gegen die Haie waren Wie gesagt, die Playoff-Serie gegen Augsburg, die eine sehr intensive und besondere war.

00:41:13: Wo wir leider einen Spiel sieben verloren haben.

00:41:16: Ja das sind so ... Die Highlights, die ich unter DG hatte oder für mich persönlich besonders emotional

00:41:23: waren.

00:41:23: Du hast grad ein Winter Game gesagt?

00:41:25: Das war du meinst, dass ... ... zwei Tausend Fünfzehn in der Arena wo ... Ach Mann!

00:41:31: Oder Zwei Sechzehn?

00:41:32: Ich glaube es gab danach noch mal eins.

00:41:34: Es gab auch

00:41:35: eins im Köln.

00:41:36: Ach

00:41:36: stimmt, du warst ja...

00:41:37: Wir haben mal zwei Null vorne gelegen.

00:41:39: Haben alles im Griff gehabt und haben dann

00:41:42: fünf

00:41:42: Stichen nur nach Verlängerung gewonnen.

00:41:45: Und es war natürlich ein tolles Erlebnis und ich glaube dass jedes Derby irgendwie eine Besonderheit war und immer noch ist und diese Spieler einfach besonders viel Spaß gemacht.

00:42:04: Ist dir das schwer gefallen zu dem Zeitpunkt?

00:42:06: und erinnerst du dich noch an deinen letzten Spieltag?

00:42:10: Also, ich einahm mich nur zu gut an meinen letzten Spieltag.

00:42:14: Es ist mir nicht schwergefallen weil ich auch in diesem Jahr kein gutes Jahr hatte Und ich relativ früh wusste okay, dass wird mein letztes Jahr sein Ich habe es nie öffentlich ausgesprochen.

00:42:30: Ich hab immer gesagt, ich fahr halt mir das offen Ich werde meinen Körper fragen und weiß ich nicht was.

00:42:36: Aber ich habe relativ früh in dieser Saison gewusst, okay das war es jetzt weil ich eben ja... ...ich hatte das Mentale nicht mehr immer der erste zu sein, immer das Vorbild zu sein immer voranzugehen.

00:42:51: da war ich ein bisschen leer Und mir fiel alles nicht mehr so leicht wie in den Jahren zuvor Was glaube ich ganz normal ist wenn man im bestimmtes Alter erreicht habe aber auch in der Saison einen Weg gefunden, mich vernünftig zu verabschieden.

00:43:08: Ich meine wir haben relativ erfolgreiche Hauptrunde gespielt und sind dann leider Gottes noch an die Pre-Torps gerutscht.

00:43:16: Und das war für mich so das Zeichen... Also mein Umfeld hat mir gesagt kannst du jetzt endlich mal vernünftig?

00:43:22: Kannst du dir mal wieder den Hinter aufgreifen?

00:43:25: Du kannst doch so nicht aufhören und einfach nur Mitläufer sein und keine Akzente mehr setzen.

00:43:31: Da habe ich mit den Trainern gesprochen, mit dem Digimon der sportlicher Leiter war besprochen.

00:43:35: Die mir gesagt haben jetzt wir brauchen dich du musst Du willst so nicht aufhören.

00:43:41: und dann hab ich es immer wieder versucht und es hat einfach nicht.

00:43:45: ich ja ich habe diesen Ehrgeiz diese Leidenschaften Ich habe es einfach nicht hinbekommen.

00:43:49: Und dann habe ich mir nach diesen zweiundfünfzig Spielen gesagt Nach der Hauptrunde So Jetzt Alles Auf Null Jeder fängt bei null an jede Mannschaft fängt Bei Null An jeder Spieler fängt Bein.

00:44:00: Jetzt geht es erst richtig los.

00:44:02: und dann habe ich eben einen Weg gefunden, über die Pre-Playoffs.

00:44:06: Und in dem Tour die Finale gegen Ingolstadt wieder zur Höchstleistung zu kommen, weil es eben ein kurzer Zeitraum war.

00:44:14: Ich wusste okay das sind jetzt noch im Maximalfall, weiß ich nicht, bis zum Finale.

00:44:22: Die Energie habe ich noch um voranzugehen und meine beste Leistung zu zeigen Hat aber auch nur funktioniert, weil eben die Hauptrunde vorbei war und ich da einen Haken runter machen konnte.

00:44:34: Und das ist mir dann ganz gut gelungen.

00:44:36: und das letzte Spiel ja also richtig.

00:44:39: Ich meine schlimmer kann man eigentlich nicht die Karriere beenden.

00:44:43: wir haben glaube ich weiß gar nicht mehr ob wir sechs zwei geführt haben oder fünf zwei gefühlt haben.

00:44:48: Ich glaube fünf Zwei.

00:44:49: Fünf Zwei mein ich auch.

00:44:50: Ja fünf

00:44:50: zu zweit und am Ende des Tages haben wir sechs fünf nach Verlängerung verloren.

00:44:54: Ich habe ein sehr gutes Spiel gemacht

00:44:57: schon vor der Ring Da hat

00:44:58: es bei Vorlagen noch gemacht und ich weiß gar nicht, als das Fünf-Drei gefallen ist für Ingolstadt.

00:45:07: Die haben ganz kurioses Tor geschossen.

00:45:09: da lag die Scheibe auf dem Tor Und der Spieler hat dann von unten mit einem Schläger gegen die Scheiben hochgeflogen und hat dann die Scheibel ins leere Tor gehauen.

00:45:21: und dann stand's fünf drei und da weiß ich noch was auf der Spielerbank und hab gedacht oh Gott.

00:45:25: Also wenn sie jetzt so ein Tor schießen Da bin ich gespannt, wie das jetzt ausgeht.

00:45:30: Und am Ende des Tages habe ich leider Gottes damit Recht behalten und wir sind in Ingolstadt nach Verlängerung ausgeschieden und damit war meine Karriere beendet.

00:45:42: Mit Abstand konnte ich sagen, ach Mensch!

00:45:45: Ich hab es noch mal allen gezeigt dass ich mich vernünftig verabschiedet habe und das war ein schöner Abschluss für mich.

00:45:51: Man muss sich immer das Positive rausziehen im Nachhinein.

00:45:53: Genau

00:45:54: und natürlich, das letzte Spiel war besonders bitter und dramatisch und weiß ich nicht was.

00:45:59: aber ich persönlich konnte dann nach ein paar Tagen sagen Mensch du hast nochmal vernünftige Leistungen gezeigt und am Ende des Tages irgendwann kommt man ja... mir war immer klar auch schon mit siebenundreißig, achten dreißig wusste ich ja es soll ja noch passieren ist es kommt ja nichts mehr.

00:46:16: also selbst wenn ich ein tolles Jahr spiele Ich meine, die Karriere dauert eben nicht ewig und irgendwann ist es vorbei.

00:46:25: Und da geht's... Es gibt nicht mehr Berg auf sondern du kannst das Optimalfall ja nur halten aber es kommen keine Highlights mehr, es kann nur noch schlimmer werden.

00:46:38: Es kann nicht mehr besser werden weil eben auch dem Alter und der Gesundheit und den Körper beschuldet ist irgendwann deine Karrierei vorbei?

00:46:47: Ich habe mich relativ früh damit auseinander gesetzt und bin dann auch nach meiner Karriere in kein Loch gefallen.

00:46:53: Oder hab mir ach, wie schön wäre es denn noch zu spielen?

00:46:58: Ne, muss nochmal alles gegeben!

00:47:00: Genau vielleicht wäre es anders wenn ich mit dreiunddreißig, wenn man auch schon muss aus gesundheitlichen Gründen oder aus Leistungsgründen aufhören muss, dann ist das glaube ich schwieriger damit abzuschließen.

00:47:12: aber so, ich war vierzig Jahre alt Dann kann man sich sagen, ach ich hätte ja noch ein Jahr spielen können.

00:47:18: Ja dann hätte man mit einundvierzig aufgehört.

00:47:20: aber am Ende des Tages irgendwann ist jede Karriere vorbei.

00:47:24: und wenn man sich damit vor...wenn man darauf vorbereitet ist, dann kann man damit auch positiv und schön abschließen.

00:47:31: Absolut!

00:47:31: Du wärmen wieder eine Rubrik?

00:47:35: Der Baron will's wissen, darfst jetzt mal in Fragen stellen Hast du einen Lieblingsort in Düsseldorf nach wie vor noch?

00:47:42: Ja also Oberkaffee

00:47:45: Ja, ist schön da.

00:47:46: Das stimmt!

00:47:47: Da hat man eigentlich alles was man braucht.

00:47:50: Das

00:47:50: stimmte ja.

00:47:51: So wir haben uns natürlich sehr gut informiert über dich und du hast mal gesagt ich hasse meine Badewanne.

00:47:58: Du verstehst da den Sinn nicht so recht?

00:48:00: Man bereitet alles ewig vor macht Kerzen Musik an Und dann is einem nach zwei Minuten zu heiß und wenn man ein kaltes Wasser dazu nimmt ist es wieder zu kalt.

00:48:08: das ganze Konzept Baden funktioniert nicht.

00:48:11: Ist das so?

00:48:13: Genau so Und ich weiß nicht, was ich in dieser Badewanne machen soll.

00:48:20: Also wie du schon gesagt hast ist wenn man reingeht es zu heiß und dann wird einem im besten Fall noch schwindelig.

00:48:29: Dann das kalte Wasser muss man um überhaupt die perfekte Temperatur zu bekommen.

00:48:36: da ist schon eine halbe Stunde vergangen Und dann liegt man da drin und ich liege da drinnen, weiß nicht was ich da machen soll.

00:48:44: Wenn du einen Buch liest ist es nass, wenn man das Telefon in der Hand... Das tropft dann auch voll und dann geht der Display nicht mehr und Musik hören um die Augen zu machen.

00:48:54: Ich bin schlecht darin einfach... Also ich kann auf der Couch liegen und nichts machen aber in einer Badewanne... Ich weiß nicht, was ich an einer Baderwanne mache.

00:49:06: Also die Geschichte hat mir für den Fall sehr gut gehört.

00:49:10: Du warst früher ein Fahrradraudi, haben wir uns sagen lassen.

00:49:14: Bist du das immer noch?

00:49:29: Und in Berlin funktioniert es aber nicht weil da zu gefährlich, weil eben der Verkehr nicht nur mit anderen Radfahrern sondern mit Autos.

00:49:50: Da sollte man sich schon an die Verkehrs und Regeln halten und das sollte man immer machen.

00:49:54: Ich bin auch nicht stolz darauf, um deine Frage zu beantworten.

00:49:59: In Düsseldorf war ich ein Verkehrsfrau, die wenn mich auf dem Fahrrad sah.

00:50:04: Du hattest mal für ein paar Stunden aber nur einen Insta-Account.

00:50:09: Ebenso schnell war er eigentlich wieder weg.

00:50:11: Kannst du mal aufklären, was da los gewesen ist?

00:50:14: Ja das höre ich eigentlich.

00:50:17: Ich weiß gar nicht wer aus der Mannschaft mir ein Instagram Account erstellt hat.

00:50:26: Ich glaube dass es sogar der Novi war, Marco Nowak.

00:50:30: aber ja also ich bin... soziale Netzwerke nicht.

00:50:36: Ich würde glaube ich Instagram gut finden, wenn die Leute einfach ein Foto machen und das auch so reinstellen...

00:50:41: Ah unbearbeitet!

00:50:42: Nicht

00:50:44: immer in der perfekten ja nicht immer das perfekte Bild hochladen mit Filtern und in der perfektem Pose.

00:50:52: dann glaube ich würde sich Instagram gutfinden.

00:50:55: also ich kann den nix abgewinnen und ich muss mich der ganzen Welt zeigen was ich mache und wie toll ich aussehe oder eben auch nichts.

00:51:02: Ich bin kein großer Fan davon.

00:51:04: Und wenn ich... Ja, dann gibt's ja noch Facebook und die Kommentare und dies und jenes.

00:51:12: Bin nicht einfach kein... halt, der ich mich von sozialen Netzern

00:51:19: färme.".

00:51:20: Hast du ihn schnell wieder gelöscht nachdem der Marko Novak dir den so zu sagen

00:51:24: hat?

00:51:24: Genau!

00:51:24: Also, wenn ich mich... Ich glaube das ich auf diesen Account sowieso in den Zugriff hatte.

00:51:29: Achso,

00:51:30: verstehe.

00:51:30: Der Nori da, die Gewalt

00:51:35: drüber hatte.

00:51:36: Obwohl

00:51:36: mir keiner glaubt, dass ich keine Instagram mit...

00:51:39: Ich hab's überprüft noch mal.

00:51:40: Du bist nicht zu finden?

00:51:41: Nein!

00:51:42: Du hast wirklich keinen.

00:51:43: Ja aber die Jungs sagen ja immer das ich ein Fake-Account habe und unter anderem Namen und ich eine Instagram Account habe, aber nicht dazu stehe, aber das ist nicht so.

00:51:57: Ein Marienkäfer und eine kleine Schere.

00:52:00: was hat es damit auf sich

00:52:03: informiert?

00:52:05: Ein Marinkäfer war von der Firma Steif, habe ich von meiner damaligen Freundin bekommen, mit der ich da zwanzig Jahre zusammen war.

00:52:14: Der Marienkäfer den habe ich bekommen nach meinem Oberschenkelbruch und er sollte immer auf mich aufpassen, dass ich gesund und heil bleibe.

00:52:22: Das hat auch ganz gut funktioniert Und die Schere hatte ich in Berlin, damit habe ich immer mein Tape vom Schläger, wenn ich meinen Schläge getaipt hab, dann habe ich das Tape abgeschnitten.

00:52:36: Diese Schere habe ich dem Physiotherapeutin in meinem ersten Jahr in Berlin gemobst und die Schere hat es geschafft bis zu meinen Karrieren.

00:52:46: Großartig!

00:52:47: Die wurde geschliffen von Betreuern, wenn sie mal stumpf war und ja... Ich hab's einfach geschafft diese Schere damit zwanzig Jahre mein Schläger tape zu schneiden.

00:52:57: Und das waren also so zwei Glücksbringer für dich sozusagen?

00:52:59: Genau genau okay Hier kommt Alex und steh auf, wenn du am Boden bist.

00:53:06: Sind oder waren deine Lieblingslieder von den Hosen?

00:53:09: Hast du mal gesagt warum?

00:53:11: Also hier kommt Alex kann man ja noch erklären.

00:53:12: irgendwie, finde ich erklärt sich.

00:53:14: Ich weiß gar nicht wie das zustande kommt, weil da war ich mir als Jugendlicher eingebildet habe dass die Toten Hosen über mich gehen was natürlich nicht der Fall ist aber... Ja, durch meinen Namen hat das ja irgendwie gepasst.

00:53:29: Und in Düsseldorf wurde es dann also bei meinem Comeback-Spiel in Hamburg nach meinem Oberschenkelbruch... ...wurde das gespieltes Lied als ich das Eis wieder betreten habe was auch ein sehr emotionaler

00:53:43: Moment

00:53:43: meiner Karriere war und das Lied hatte eben meine ganze Karrierei begleitet.

00:53:51: Wieso deshalb?

00:53:52: Warum weiß ich gar nicht sondern wahrscheinlich Weil hier kommt Alex und ab und zu bin ich ja gekommen.

00:53:59: Und stehe auf, wenn du am Boden bist, das stimmt auch dass es einer meiner Lieblingslieder war und ist und ich das auch immer vor jedem Spiel als ich mit dem Auto zum Spiegelfarmen gehört habe weil ich die Einstellungen immer hatte und immer noch habe hinfallen tut jeder.

00:54:17: man kann immerhin fallen man kann Fehler machen aber wenn man eben am Boden ist das Wichtigste was man wieder auf steht.

00:54:25: Die Textzeile haben mir immer sehr viel Mut und Leidenschaft gegeben.

00:54:30: Und deswegen gehört das Lied, weil es eben auch so wahr ist und man in einer langen Karriere oft hinfällt und am Boden ist, wenn es ein bisschen zu krass ist.

00:54:42: Aber mein Motto war immer du kannst hinfallen aber du musst halt auf dem Boden liegen.

00:54:47: Das Wichtige ist dass du wieder aufstehst und motiviert, weil die Hosen so kreiert haben wie er ist.

00:54:57: Letzte Anekdote noch von mir.

00:54:59: Ich habe ja in meiner Zeit, wo ich auch die Spiele übertragen hab und für Antenne Düsseldorf haben wir auch schon miteinander zu tun gehabt Alex Und ich erinnere mich wenn man hinterher sozusagen nach dem Spiel aus der Mixzone rausgegangen ist da war ja die Ausfahrt von der Tiefgarage Da und man hat eigentlich gehört wenn du gekommen bist weil dein Auto war immer sehr laut.

00:55:18: Ich glaube es war damals ein Mercedes wenn ich mich weiß nicht mehr genau was das für ein Auto war aber sehr hoch motorisiert auf jeden Fall.

00:55:27: Es waren Mercedes und es war auch irgendwie ein AMG.

00:55:30: Und Beräuhe ist noch heute, dass ich dieses Auto mal gefahren bin.

00:55:37: Weil ich da... Ich weiß nicht warum ich mir dieses Auto angeschafft habe.

00:55:40: Ich bin bis heute nicht deutsch verbraucht.

00:55:44: Es war viel zu laut, es war schwarz.

00:55:46: Das war eine Jugend-Syndo, obwohl ich kein Jugendlichem war.

00:55:51: Ja,

00:55:51: was krass sagt!

00:55:53: Ja, ich weiß bis heute nichts wie so etwas

00:55:55: hat.

00:55:56: Was die geritten hat?

00:55:57: Man wusste auf jeden Fall immer, wenn der Alex aus dem Tieferange rauskommt.

00:56:00: Also ich weiß dass ich nie wieder ein Mercedes-AMG fahren werde oder

00:56:04: besitzen werde.

00:56:09: Alex, danke für diese kleine... Der Baron ist zufrieden.

00:56:13: ...deine kleinen Antworten.

00:56:14: Danke dir!

00:56:15: Alex, lasst zum Abschluss nochmal einmal kurz über die DEG jetzt sprechen und zum Abschluß unseres Podcastes jetzt mit dem Abstand auch und wo du das alles hinter dir gelassen hast in einem ganz neuen Job bist.

00:56:28: Hast du trotzdem die Geschicke des Vereins noch im Blick?

00:56:34: Also natürlich weiß ich wie der Spieltag ausgegangen ist aber Wenn ich ehrlich bin, habe ich mit der DEG abgeschlossen und nicht meine.

00:56:44: ganze Verein hat sich neu strukturiert.

00:56:46: Es sind andere Personen am Werk und deswegen...

00:56:50: Ja ist ja fast komplett ausgetauscht

00:56:52: kann man sagen.

00:56:52: Genau!

00:56:53: Und es ist nicht mehr die DEG, die ich kennengelernt hab' und die ich lieben gelernt hab', sondern es ist im Grunde genommen für mich und auch nur für mich das meine ich überhaupt nicht negativ.

00:57:07: Es ist ein anderer Verein geworden Ich bin zu weit weg, ich habe keinen Bezug mehr zur DEG und deswegen natürlich weiß man wenn man im Eis okay tätig ist weiß man wie die eine oder andere Mannschaft gespielt hat.

00:57:21: Und wie die Ergebnisse sind und wo sie in einer Tabelle stehen.

00:57:25: aber es ist nicht so dass sich da noch so viel Energie rein stecke.

00:57:28: und ja mit der DEG-Mitvieh war so ehrlich muss man sein und das meine ich überhaupt nicht böse.

00:57:33: ich bin der DIG überhaupt nicht bösig hab ne tolle Zeit da gehabt.

00:57:38: auch finde Gold was geglänzt hat, ja es war eine schöne Zeit.

00:57:44: Es waren Abschnitte meiner Karriere und ich habe viele Freunde gewonnen dadurch dass ich eben so lange in Düsseldorf war.

00:57:54: aber mit der DEG verbindet mich jetzt nicht mehr so viel eben weil da komplett neue Leute sind

00:58:07: mit Olli und mir einer Meinung sein, wenn wir sagen aber die DG gehört eigentlich in die DL-I.

00:58:15: Absolut!

00:58:15: Natürlich gehört die DGL Aber es gibt eben auch Gründe warum man abgestiegen ist und warum man jetzt in der DL II ist.

00:58:27: Und jetzt muss man eben wegfinden.

00:58:30: Ja dass man da wieder hoch kommt und ich weiß nicht ob die DGE es schaffen wird und selbst wenn die DIG hochkommt Es hat sich ja schon auch zu meiner aktiven Zeit, ich will nicht sagen angedeutet.

00:58:44: Aber es war jedes Jahr ein Überlebenskampf und wir haben aber das Beste eigentlich jedes Jahr daraus gemacht.

00:58:53: Und die Schere in ADEL ist schon relativ groß geworden.

00:58:57: zu den Topvereinen also man muss eben als Verein wie die DEG, wenn man so finanziell aufgestellt ist, eben da mithalten kann und vielleicht auch überraschen kann, muss man eben überperformen.

00:59:14: Und das hat man dann.

00:59:16: in den letzten Jahren ist uns das nicht mehr gelungen.

00:59:20: Wenn man eben nicht überperformt sondern es normal läuft so wie man das Gelder eben auch einsteckt oder mit dem vorhandenen Geld arbeitet und nicht über performt ja dann wird es schwierig und dann kann das eben passieren dass man eben leider Gottes steigt.

00:59:40: Alex, danke dir für deine Zeit die du hattest!

00:59:43: Wir haben jetzt echt über eine Stunde gequatscht.

00:59:44: das war sehr schön hast viele schöne Geschichten auch erzählt.

00:59:47: wir wünschen dir viel Erfolg in deinem Beruf den du jetzt ausübst viel Spaß in deiner Heimatstadt in Berlin dass sich da wohl fühlst und dass du vor allen Dingen gesund bleibst.

00:59:57: Vielen lieben Dank.

00:59:58: ich danke euch.

00:59:58: Danke schön Tschüss.

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