Folge 58 - Egon Köhnen

Shownotes

Fußball Fortuna Düsseldorf Erste Liga Europapokal DFB-Pokal

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00:00:03: Wenn man gegen Köln Tore schießen kann und dann auch dazu zu gewinnen, da kann man gut schlafen.

00:00:07: Als ich hier auf einer Steinplatte angefangen habe war der größte Kampf gegen den Nachbar zu gewinnen.

00:00:14: Es war ein Abschied von der Mannschaft, der schon stückwürdig

00:00:17: ist.

00:00:17: Heimat is Heimat, nicht?

00:00:18: Die kann man nicht verleugnen!

00:00:34: Zeit für eine neue Folge von unserem Podcast Legenden unter sich.

00:00:37: Mittlerweile sogar schon angekommen bei Folge Achtundfünfzig und deshalb freuen wir uns ganz besonders da, eine richtige Fortuna-Legende zu Gast zu haben, Olli!

00:00:45: Ganz genau es dreht sich um einen Mann der über fünfzehn Jahre lang das Trikot von Fortunas Düsseldorf getragen hat in einer Zeit, in der der Verein, ja das kann man glaube ich so sagen, zu den Top Adressen im deutschen Fußball gehört hat.

00:00:56: Vierhundertneunundfünftig Pflichtspiele und Dreißig Tore für die Fortuner DFB-Pokalsieger, neunundsebzig und achtzig.

00:01:03: Teil einer goldenen Fortuna Era muss man so sagen mit Europapokal auftritten und großen Spielen gegen internationale Topteams.

00:01:10: Die Rede ist von Egon Können.

00:01:12: Egon schön dass du heute da bist!

00:01:14: Ja danke für die Einladung.

00:01:16: Wie hört sich das für dich an wenn du so das nochmal erzählt bekommst was was da alles passiert ist damals was du alles geleistet hast?

00:01:23: Hast du ein bisschen auch den Stolz in dir?

00:01:26: Ja ganz sicher Ich bin ja nur nicht aus der Welt.

00:01:30: Ich gucke Fotona zum Beispiel in einer Gruppe, in Herr Kneipe auswärts spielen und da kriege ich natürlich solche Resonanzen auch.

00:01:39: Da bin ich natürlich stolz.

00:01:41: Wo schaust du dann immer?

00:01:43: In welcher Kneipe?

00:01:43: Ein

00:01:45: Schmalbauch auf der Birkenstraße.

00:01:47: Da warst du glaube ich!

00:01:49: Da haben wir mal eine Karneval-Sendung live hergemacht, richtig?

00:01:52: Ja

00:01:52: ich

00:01:53: auch da.

00:01:55: Dann hast du ja leidest du ja auch mit, weil im Moment macht es nicht so viel Spaß die Fortunerspiele sich anzuschauen.

00:02:00: Ich äußere mich nicht gerne öffentlich über Fußball insgesamt, weil er hat so viele gequatscht und dummes Zeug geredet von irgendwelchen Experten.

00:02:11: aber dass da irgendwas schief gelaufen ist, ist ja wohl offensichtlich.

00:02:16: Also es heißt Fußball spielt auch in deinem Alltag immer noch eine Rolle, ja?

00:02:19: Ja das war ja mein Leben.

00:02:21: Das kann ich nicht einfach wegwischen.

00:02:23: und dadurch dass sich da in der Kneipe viel verkehrt und da sind eigentlich alles Vertuner-Fans.

00:02:29: Es war für mich am Anfang auch ein besonderes Erlebnis, das mal mitzukriegen die andere Seite.

00:02:36: Ich kannte hier nur die Fans als Spieler im Stadion Und wenn ich da eine Kneipe bin, und die flippen dann aus.

00:02:44: Also die Scanserhauten!

00:02:46: Das ist ganz was anderes.

00:02:47: Ganz andere Blickwinkel.

00:02:49: Hast du

00:02:50: noch Kontakt zu alten Weggefährten aus deiner Fortuna-Zeit?

00:02:53: Ja der Wilfried Wolke bemüht sich ja ... Die Tradition vom Heinz Lukas vorzuführen.

00:02:59: Dass er so alle zwei Monate den Kern von dieser Mannschaft aus den siebzehn Jahren zusammenzuhalten.

00:03:07: Jetzt gerade wieder in einer Einladung kriegt wie ein Acht.

00:03:09: Fünften.

00:03:10: Ist das nächste Treffen?

00:03:12: Der lädt ja wieder ein, wir treffen uns immer mit einem Heinemann auf der Bahnstraße.

00:03:16: Auch wie schön!

00:03:17: Immer freit das Morgens.

00:03:19: Also Frühstücken du musst Zeug erzählen wenn die Geschichte von früher immer schöner und länger.

00:03:27: Werden noch mehr ausgeschmückt.

00:03:28: Genau

00:03:29: war alles toll.

00:03:33: Was machst Du aktuell?

00:03:34: bist Du so was wie einen Markenbotschafter für die Fortuna?

00:03:37: kann man das sagen?

00:03:38: Ja Ich habe ja zeitweise eine Scouting-Abteilung gearbeitet.

00:03:42: Dann wurde das aber für mich zu beschwerlich, da im Winter auf den Plätzen herumzustehen ist wie ein altmann doch nicht so richtig.

00:03:50: Da hat man mich als Repräsentant des Vorstandes eingesetzt und ich mache heute immer noch.

00:03:59: Und es ist ja auch schön, wie du ja auch sagst so deine Leute in der Kneipe und so.

00:04:03: Das ist ja toll wenn sie dich mal sehen und aktiv sehen und ich finde du bist der perfekte Botschafter.

00:04:09: also so ein Mensch der so tolle Erlebnisse mit der Fortuna hatte Das ist gut gemacht.

00:04:16: Wenn ich da in der Kneipe bin, möchte ich lieber als Egon gesehen werden.

00:04:20: Der nix vom Fuß vor zu tun hat oder?

00:04:22: Aber das gibt es dann Leute die können das einfach nicht ausschalten.

00:04:26: Für die bin ich irgendwie was Besonderes.

00:04:29: Die verbinden halt einfach eine gute Zeit auch mit dir.

00:04:31: Ja gut.

00:04:32: Das kommt dazu ja.

00:04:34: Darf man den Leuten da nicht böse sein?

00:04:35: Nein!

00:04:36: Das bin ich auch.

00:04:37: nicht nur wenn ich manchmal so einen normalen Gespräch bin Daran gemessen werden, was ich mal geleistet habe als Fußballspieler.

00:04:48: Sondern damit dann eher so ... Was ich ans Mensch darstelle, dass die dann gerne auch gesehen werden.

00:04:56: Bevor wir gleich auf die Anfänge zurückgehen haben wir noch eine Rubrik.

00:05:01: Entweder oder...

00:05:03: Wie sieht's bei dir aus?

00:05:03: Kaffee oder Tee?

00:05:05: Koffee

00:05:06: und

00:05:06: Tee.

00:05:07: Bosse beides!

00:05:08: Ja So, Kaffee zum Wachwerden und Tee eben zum Frühstück.

00:05:13: Sehr gut!

00:05:13: Bier oder Wein?

00:05:15: Eher Bier

00:05:17: Was trinkst du denn auch ein leckeres Alte- oder auch gern mal einen Pilz?

00:05:20: Ja,

00:05:21: altbier.

00:05:22: Wenn ich dann in Koblenz bin, meine Frau wohnt in Koblinz.

00:05:25: Wir sind da zwanzig Jahre getrennt Dann muss ich mal Wein trinken.

00:05:30: Ungesund essen!

00:05:33: Das heißt, sie passt immer noch auf dich auf?

00:05:34: Ja,

00:05:35: letztens habe ich wieder einen Rüffel gekriegt.

00:05:36: Ich hätte ein bisschen zu viel zugenommen und zu viel Bauch.

00:05:39: Und dann muss ich mich wieder ein bisschen zurückgehalten.

00:05:43: D.h.,

00:05:43: ihr habt ein tolles Verhältnis noch?

00:05:45: Wir fahren zusammen in Urlaub.

00:05:46: Oh,

00:05:47: wie schön!

00:05:47: Fahrt zweimal im Monat darunter.

00:05:49: Treffen uns da hoch mit den Fahrrädern.

00:05:53: Da unten ist der Fahrradfahren ideal.

00:05:55: Du hast den Rhein, du hast die Mosel, zehn Minuten weiter die Lahn und dann die Berge überall wunderschön.

00:06:03: Wenn du das Handy benutzt, schreibst du auch gerne Nachrichten oder lieber direkt anrufen?

00:06:09: Ja eher lieber direkt Anrufen.

00:06:12: Aber wenn so Firmlichkeiten da sind, dann mach ich das über SMS.

00:06:17: Hund- oder Katze?

00:06:19: Eherhund!

00:06:20: Hattest du oder hattet ihr auch mal ein Eignet?

00:06:22: Ich

00:06:22: hatte mal einen Hund, den durfte ich aber leider nicht behalten.

00:06:26: Weil er war ein bisschen schwierig, weil das war ein Hund, der auf der Straße groß geworden war und dann über Umwegen von Ägypten nach Deutschland gekommen ist.

00:06:36: Und es waren wunderschönes Tier, aber sehr

00:06:39: unberechenbar.

00:06:40: Ja!

00:06:42: Du lächelst.

00:06:46: Also zu dir war er nett, aber er konnte auch anders.

00:06:48: Ja, und ja was ich böse hatte, aber der geräuchte einfach nicht oder seh ich nicht.

00:06:54: Ist ja bei Frauen so üblich.

00:06:59: Leichte Wutdest!

00:07:02: Berge

00:07:02: oder Strand?

00:07:03: Wenn du ein Urlaub machst, was ist dir da lieber?

00:07:05: Ich

00:07:05: bin gerne am Wasser.

00:07:07: Berge sind zwar nicht schlecht, aber für Vorzugen würde ich was sein.

00:07:12: Sport- oder Couch?

00:07:14: Heute mehr Couch, weil Sport geht halt nicht mehr.

00:07:19: Was ich habe, ich fahre unter mich gerne und viel Fahrrad.

00:07:22: Aber das ist auch toll!

00:07:23: Und vor allem dass der eine gute Bewegung für

00:07:25: den ganzen Körper ist.

00:07:26: Ja gut, es ist alles E-Bike, da unten die Berge rauf und runter.

00:07:30: Das schaffe ich nicht mehr, ne?

00:07:32: Der Heiner Baltes als er zu Gast war, der war doch auch mit dem Fahrrad gekommen.

00:07:35: Der fährt auch so super viel.

00:07:38: Er fährt ja auch viel fahrrad.

00:07:40: Hier geht das alles... Aber da unten muss ich mir dann E-Wike zulegen.

00:07:45: Man kann ja auch auf der Couchsport gucken, insofern kann man das miteinander verwenden?

00:07:48: Ja, das mache ich schon will und gucke

00:07:50: viel Dat.

00:07:51: Ach Dat!

00:07:52: Das ist für Dat.

00:07:53: Dat macht's mal Spaß.

00:07:54: Ich hab selber früher gespielt so ein bisschen nach Kneipalen nur hobbymäßig aber guck' ich sehr gerne.

00:08:01: Mittlerweile sind wir Kultveranstaltungen.

00:08:04: Wenn du Musik hörst, hörst du lieber klassische Musik oder Poprockmusik.

00:08:09: Ja, eher so in den Sechzigern, Siebziger, Achtierjahre.

00:08:12: Sie

00:08:13: lieben wir auch?

00:08:14: Ich hab da tausend Langspielplatten, die digitalisieren im Moment und die höre ich jetzt im Moment wieder alle durch um rauszukriegen was sich aufs Handy gespielt haben will.

00:08:27: Ja wie schön!

00:08:28: Hast du auch noch schönen Plattenspieler dastehen wo die manchmal auch aufwächst einfach dann schon gemütlicher?

00:08:32: Ja ja, irgendwann zwischendurch wenn ich irgendwie Die Wohnung putze oder spüle.

00:08:37: Dann hör ich Musik,

00:08:38: toll!

00:08:40: Lieber Fernsehen- oder Buchlesen?

00:08:42: Beides.

00:08:42: Buch muss mich packen.

00:08:44: Muss aber die ersten zwei Seiten Milch dann nicht reinkommen und lege es wieder weg.

00:08:49: Momentan lese eine ganz verrückte Geschichte mit Atomwummen verstecken in Schweden.

00:08:56: Mit ganz verrücktem Sachen.

00:08:59: Aber ist einfach schön geschrieben.

00:09:01: Kann man viel lachen...

00:09:02: und Fernsehen dann zu seiner Zeit auch?

00:09:04: Ja, ja.

00:09:05: Ich gehe gerne in die Kneipe weil ich da immer Leute treffe, weil ich lebe alleine hier in das Loch Und dann gehe ich eigentlich jeden Tag in eine Kneipe aber nicht lange sondern am Wochenende Freitags, Samstags, man ein bisschen länger kommt drauf an welche Kreise ich da zusammenwundere.

00:09:22: Wohnst du auch in Flingern wenn nur viele in Schmalbach gehst?

00:09:25: Ja fünf Minuten ist das von mir weg!

00:09:28: Da gibt es aber auch sonst noch einen großen Ausweis.

00:09:30: schöner Stadtteil.

00:09:32: Als letztes Fein- oder Grobtechniker damals auf dem Platz beim Fußball?

00:09:36: Ja, grobtechnik.

00:09:39: Beim Fußwurzspielen habe ich erst gelernt, dass er die durch Weise Trainer wurde.

00:09:44: Bis dahin war ich so viel an Grobe zuständig.

00:09:47: Sehr gut!

00:09:48: Dann lass uns mal ganz vorne anfangen.

00:09:50: Du bist in Erkelenz, geboren ist das so richtig.

00:09:54: Wie bist du da aufgewachsen?

00:09:55: Hast du eine schöne Erinnerung an die Zeit?

00:09:57: Mein Vater war ja früh gestorben mit thirty-six.

00:10:01: Oh, das ist aber echt früher!

00:10:02: Und dann bin ich veropfert und ummergroß geworden weil Mutter musste dann arbeiten, wir hatten ein bisschen Schulden hinterlassen und da war Mutter Ewi immer unterwegs.

00:10:13: Dann bin ich auf der Straße groß geworden, hat natürlich viele Freiheiten gehabt.

00:10:18: Ja, dann kam ich mit neun Jahren, hat meine Mutter noch mal geheiratet nach Westfalen und da kriegte ich einen typischen Westfaling.

00:10:31: Der konnte dir genau sagen, was der im Pochmonee hatte.

00:10:34: Auf zwanzig Fennig.

00:10:37: Da hab ich gelitten die erste Zeit und dann habe ich gemerkt nach dem, was er für mich getan hat.

00:10:42: Und das war viel?

00:10:43: Er

00:10:44: hat was Fußball eigentlich nicht in Ruhe gelassen nur wenn ich mich fehl verhalten hatte.

00:10:50: Dann kriegte ich mal zu Hause Rüffel.

00:10:52: Ich habe irgendwann einen Streit mit einem Betreuer gehabt, weil ich gar keinen Trainer hatte.

00:10:57: Mit dem Betreuen habe ich mich darüber geärgert und bin einfach nicht gelaufen im Spiel.

00:11:03: Da kam ich nach Hause und hat mir über das Tisch gezogen.

00:11:07: So geht es nicht.

00:11:09: Meine Kameraden verlassen sich auf dich und du machst so ein Eck mit da.

00:11:14: Na ja, solche Sachen!

00:11:16: Also bisschen Disziplin kann man das so sagen?

00:11:17: Ja!

00:11:18: Das war, ich musste dann fügtlich zum ersten Mal und wenn nicht, dann kriegte ich Stubmarist.

00:11:23: Und das hätte mir bald die Karriere verhindert weil da waren ostwestfärdische Vereine.

00:11:29: die durften Spiele abstellen nach Kaiserau.

00:11:33: was ist die Sportschool von Westphalen?

00:11:35: Und der ist einer von den Dreien die dann nominiert waren ist krank geworden und dafür durfte ich mit... Da hatte ich auch zu dem Zeit, da hatte ich Stubenaristen Da hat der Sportwart von dem Verein, mein Vater überredet, dass ich da mitfahren durfte.

00:11:50: Ja, dann waren da hundertzwanzig Jugendliche und Ostelehrer.

00:11:53: Und er durften zwei von ihrer Adresse dalassen.

00:11:56: Und da gehörte ich dazu ... Boah!

00:11:57: Aber das ist ja super!

00:11:59: Ja, ja... Aber das wäre alles gescheitert wenn dein Stiefvater auf den Stuhmarrest bestanden hätte?

00:12:04: Heute

00:12:04: wäre das nicht mehr möglich, weil da fällt sie nicht durch das Scouting-Netz.

00:12:08: Aber damals hätte das möglicherweise schiefgehen können.

00:12:13: Und dann wurde sie immer wieder eingeladen.

00:12:15: Sechzig Jugendliche, dreißig viel raus und irgendwann war es in der Westfalenauswahl.

00:12:21: Das ging ja weiter über westdeutsche Auswahl und dann auf Bundesebene.

00:12:25: Dann spielte ich mit fünfzehn Jahren vor sechsenneißigtausend Zuschauen in Heilborn gegen England.

00:12:31: Ich weiß noch mein Freund aus Essen hierher waren Bredenfild.

00:12:36: Der stand neben mir und ich merkte schon bei einer nationalen Bild.

00:12:40: Der wollte immer weiß sein.

00:12:42: Das war die Schüler-Nationalmannschaft damals?

00:12:44: Ja,

00:12:45: er gab genau Schüler und Arjen.

00:12:47: Und da wollte der Herrmann loslaufen nach der Hymne.

00:12:53: Da ist er so auf die Nase gefahren.

00:12:55: Er hat dich so verkraften.

00:12:56: Ach du meine Güte!

00:12:59: Und das ist einigen Erlebnisgebieten.

00:13:00: wir waren eigentlich vornehaufen wenn ich Herrmann heute sehen habe, wir treffen uns alle zwanzig Jahre mal irgendwo hoch.

00:13:08: Da müssen wir erst ein bisschen holen, dann können wir uns erst runterhalten.

00:13:12: Dieses Spiel jetzt, ich übrigens bald zum Äh, der Sechzigste Mal nämlich am Vierundzwanzigsten Mai neunzer dreiensechzig.

00:13:19: habe ich jetzt richtig gerechnet?

00:13:20: ja ne?

00:13:20: Ja

00:13:20: hast du!

00:13:21: Ja

00:13:22: da war dieses Spiel.

00:13:22: das war ja das wo ihr mit drei zu eins gegen England gewonnen habt.

00:13:27: Wir waren die zweite Mannschaft die gegen England Gewonnen hat.

00:13:31: Vorher war die Mannschaft um äh Internet und Franz Beckmann die in Bimmelnden gewonnen hatten.

00:13:38: Ach, toll!

00:13:39: Und bei dir?

00:13:40: Also du hattest so ein Mitspieler Norbert Nickwur oder Horst Köppl – die waren bei dir, ich erinnere

00:13:45: mich.

00:13:46: Ja, und Horste war mein Freund.

00:13:48: Ich hab heute noch Briefe, wo wir uns gegenseitig geschrieben haben.

00:13:52: Ganz lustig.

00:13:53: Gab es eigentlich in deiner Zeit vielleicht gerade so einen Anfängen?

00:13:56: gab es Spieler, wo du sagst das ist ein Vorbild für mich zu denen du aufgeschaut hast?

00:14:01: Eigentlich nicht.

00:14:02: Für mir nicht Das Ziel steh' ich zum Fußball gekommen, das war eher alles zufällig.

00:14:06: Ich bin doch zufähig ein Bundesliga-Spieler geworden!

00:14:10: Was erzählst du uns gleich mal?

00:14:12: Ja gut und die Stefano, das waren schon die Größe damals... Ein

00:14:18: großer Spielmacher von Reama Dritt damals.

00:14:21: Das war schon eine Größe.

00:14:24: Hast du mal die Ehre gegen den zu spielen?

00:14:25: Nee.

00:14:25: Das hat nicht geklappt

00:14:26: ja?!

00:14:27: Da machen wir noch nicht so weit.

00:14:30: Nach der Schüler-Nationalmannschaft warst du aber auch in der Jugendnationalmannschaft.

00:14:34: Da war einer deiner Mitspieler zum Beispiel Berti Vogts, ist das richtig?

00:14:39: Ich habe auf einem Zimmer gelegen.

00:14:41: Das war ein Zimmerpartner!

00:14:42: Ja

00:14:43: da gibt es eine schöne Geschichte mit dem Koster von den Passesprecher Früher von Fortuna.

00:14:48: Tom Koster.

00:14:50: Und zwar sind wir oben im Wippraum und er geht der Berti so zwei rein an mir vorbei und ich lang so rüber und haut ihn fertig an die Nacken.

00:14:59: Und ich sag, wie ist mal guten Tag?

00:15:02: Dann sagt der Tom Koster.

00:15:04: Wie kannst du den Herr Vogue sind nackgenauern?

00:15:06: Ich hab zwei Jahre mit ihm auf einem Zimmer gelegen und das hat er mich im Ernst genommen.

00:15:14: Ich war nicht nack-genauert!

00:15:18: Hat der Berti wahrscheinlich auch genau so erwartet von dir?

00:15:20: Ja.

00:15:21: Wir

00:15:22: haben uns vor kurzem getroffen, wenn wir einen Fan hatten in Schmalbau.

00:15:26: Der hat mir dann irgendwann gesagt ... Das wäre der größte von ihnen, wenn er den damaligen großen Fenster in ein Autogramm kriegen könnte.

00:15:36: Ich ruf dem Berti gleich an, wenn es Zeit hat und da ist... Wie?

00:15:40: Ja, ich rufte ihn an.

00:15:42: Da habe ich ihn angerufen, er wird jede Zeit, dann sind wir dahin gefahren.

00:15:46: Ich habe kein Auto, das ist der Fan mit mir dahingefahren, hat der Berti uns noch eingeladen zum Essen.

00:15:52: Dann haben wir da drei Stunden Quatsch, wie natürlich von früher.

00:15:56: Und der Fender hat den nur Tränen genommen.

00:15:57: Ja das

00:15:58: war ... Da macht er sein Leben vor und spreche nicht

00:16:00: mehr.

00:16:01: Ich hab

00:16:01: dann drei Trickus mitgenommen, die ich hier unterschreiben lassen.

00:16:05: Hat dann noch ein paar Bilder gemacht.

00:16:07: War cool!

00:16:08: Ja, das glaube ich... Da hast aber jemanden sehr glücklich gemacht.

00:16:12: Schön!

00:16:13: Du warst Jugendspieler von Versmuld?

00:16:17: Und das war der Club deines Fahnen, mein Vater Wundl.

00:16:21: Genau und da hast du im Grunde auch erst mal deine komplette Jugend gespielt in Versmuld?

00:16:25: Ja!

00:16:26: Wie kam dann der Kontakt zu Fotodüsseldorf zustande?

00:16:29: Der war ein bisschen... Die handen mich ja irgendwann im Fokus durch die Ausfahrtsspielung und das spielte Westfalen kombiniert mit Niederrhein und da war der Berti Vogts dabei gegen Ost-Holland irgendwo im Robot.

00:16:44: Da wollten die aber eigentlich Berti beobachten.

00:16:47: Der Berti war ja schon praktisch in Düsseldorf.

00:16:52: Damals kam er ihm aber ab und gesagt, geh lieber nach Gladbach, da kommst du besser zurück.

00:16:58: Na ja!

00:16:58: Da hatten sie den Bertie beobachtet... ...und dann bin ich denen aufgefallen in dem Spiel.

00:17:04: Und dann sind die zu dem Verbandenstrainer und sagten, was ist das für einer?

00:17:08: Ja, der könnte sowieso nichts machen, der ist noch junger Jahrgang.

00:17:11: Ja, dann war das eben das Thema erledigt.

00:17:13: Da konnte man damals ja noch nicht mit jungen Jahren in der Bundesliga spielen und ein Jahr später spielte Fortuna in Gütersloh wohl – und das Spiel ist ausgefallen!

00:17:24: Und dann haben die Gelegenheit ergriffen und sind nach Pfersmann gekommen.

00:17:28: Damals der Hans Nord und der alte Zeugwirt Karl Heidelberger standen bei mir zu Hause.

00:17:36: Die ersten Mal mussten sie nämlich suchen.

00:17:38: meinen Eltern hießten dann anders als ich und den Namen vom Vater behalten hatte,

00:17:44: wegen

00:17:44: weißen Geld.

00:17:47: Du warst Egon Können?

00:17:48: Aber du warst da nicht bekannter im Namen oder was?

00:17:50: Nein, nein,

00:17:50: nein.

00:17:51: Ah, okay!

00:17:52: Die haben mich ehlend gesucht.

00:17:54: Jedenfalls haben sie irgendwann gefunden.

00:17:57: Und ich war natürlich auf dem Sportplatz.

00:17:59: Dann kam mein Bruder mit dem Fahrrad und sagt, Egon komm nach Hause, das sind Wege von Fortuna.

00:18:03: Ja so... Dann sind wir, glaube ich zwei oder drei Wochen später nach Düsseldorf beführen in Benraterhof und da haben wir darüber geredet.

00:18:12: Und dann sind wir nochmal zwei Wochen später zu dem Hansenmark nach Hause und haben den Vertrag unterschrieben.

00:18:19: Benratterhofe – top Adresse damals gewesen in Düsseldochen?

00:18:21: Ja

00:18:21: das

00:18:22: war unser Standlokal im von Fortuna.

00:18:26: Da wurde gegessen, da wurden Mannschaftssitzungen abgehalten.

00:18:29: Das war ein sehr schönes altes Lokal.

00:18:32: Was hat dich damals überzeugt nach Düsseldorf zu gehen?

00:18:34: War das für dich auch eine große Nummer?

00:18:38: Ja, die Bewegenden waren einfach da weggekommen und mit Fußball vielleicht gilt sie verdienen.

00:18:45: Aber so Vorstellung hatte ich glaube keine.

00:18:48: Aber eine Auszeichnung war es doch, also ein Stolz war doch auch schon da oder dass man dich da ausfindig macht und sucht.

00:18:55: Alle anderen aus der Mannschaft der Aarjugend die hatten dann schon große Vereine der Kalle Handschuhe, der Horst Köppel, Manis Duttgart, der Lügel Bründel waren achtundundsechzig Mönchen, Berti Warglattbach, der Nihgbohr bei Schalke so waren alle schon irgendwie untergewonnt.

00:19:16: Ich dann letztendlich auch.

00:19:19: Aber der Start in Düsseldorf war erst mal schwierig, weil der Trainer hat erstmal nicht so auf dich gesetzt im ersten Jahr?

00:19:25: Ja

00:19:26: das war ja damals so, da konnte noch nicht ausgewechselt werden und als junger Spieler musste es dir erst was erkämpfen.

00:19:35: Weil wir waren mit drei Neun, der Rainer Budde, der auch mit mir zusammen in der Eichel gespielt hat aus Wuppertal Und Billi Hetfeld, wir waren die drei Jungs da.

00:19:47: Wir haben insgesamt drei oder vier Spiele in dem Jahr gemacht und dann als wir dann abstiegen, da gingen ja einige von den Alten weg unter anderem auch dieser Peter Meyer der dann Karriere in Gladbach machte.

00:20:01: Ja und ab da habe ich denn auch Stammspieler eigentlich immer meine Einsätze gehabt.

00:20:06: Das war dann die Regionalliga West, die aber damals die zweite Liga war?

00:20:10: Ja genau

00:20:11: Da hast du dann sozusagen den Sprung in die erste Elf geschafft?

00:20:14: Ja, genau.

00:20:15: Ich glaube, ich habe, glaube ich, eine Hundert vierzehn Spiele hieinander gemacht.

00:20:20: Wahnsinn!

00:20:21: Und also vor allem wenn man da immer noch nicht auswechseln durfte... Also das ist eine andere Zeit, da ein Hundertviertigspiel am Stück zu machen.

00:20:26: Nein, ich

00:20:27: weiß gar nie wann die Ausweckungen kamen.

00:20:29: In welchem Jahr war der Mannskumpel jahrelang vergangen.

00:20:33: Dann sind wir im Jahr einen Seventy-Einen-Sebzig wieder aufgestiegen und dann habe ich bis einen Achtzig in einer Bundesliga gespielt Werbung.

00:20:42: Zeit für ein dickes Dankeschön und das geht in diesem Monat an unseren Unterstützer der ersten Stunde von Legenden unter sich, Anne Hansrathloff!

00:20:52: Für dich

00:20:53: verkloppe ich den Waren.

00:20:55: Ganz ehrlich hast du schon mal versucht dein Auto selbst zu verkaufen?

00:20:59: Fotos machen, Inserat schreiben was letzte Preis beantworten und dann kommt einer und will nur gucken Ey, lass das lieber.

00:21:07: Bring dein Auto zu Hans Radloff in Düsseldorf?

00:21:10: Der macht das für dich!

00:21:12: Schnell, fair und ohne Nervenkrieg – egal ob alter neuer Begleiter oder fast neu.

00:21:18: hier bekommst du eine ehrliche Bewertung und aufwunsch die komplette Abwechelung.

00:21:21: Du musst dich um nix kümmern außer vielleicht schon mal vom nächsten Auto zu träumen.

00:21:26: Das Auto an-und verkaufs Hans Radloff.

00:21:33: Es gibt ja diese diebseberühmten Egon mit fünfzig IEs aneinanderrufe.

00:21:38: Egon, wann hat das angefangen?

00:21:41: Ja durch mein lichtes Haar war ich irgendwann ein fester Bestandteil der Fatuna und dann fielte nichts anderes ein.

00:21:50: wie früher bei Hamburg rief man in die Uwe.

00:21:57: Wobei ich dann wahrscheinlich nicht als Einzelspieler gemeint war, sondern das galt eben für die ganze Mannschaft.

00:22:03: Ich weiß mal den Pokal-Endspiel da in Schalke.

00:22:06: Da riefen dann auf einmal dreißigtausend Leute Egon oder hab' ich ja nicht für mich genommen und es war wirklich auch für die gesamte

00:22:14: Mannschaft.".

00:22:15: Wie hast du dich denn bei der Fortuna so als Spieler entwickelt im Laufe der Zeit?

00:22:21: Wann war klar, auf welcher Position du am besten

00:22:24: bist?".

00:22:25: Was ich eigentlich konnte, war gut organisieren und es gab eine ganz schwierige Situation als der Dietrich Weise kam.

00:22:33: Wir hatten fünf Spiele untereinander verloren.

00:22:36: Und da hat er uns gebeten, um uns Gedanken zu machen, wo was dann liegen könnte.

00:22:43: Er hatte auch sich selber infrage gestellt, was man damals vom Trainer überhaupt nicht erwarten konnte... Ich habe dann gesagt, ich glaube wir haben einen Mann in der Defensive zu wenig.

00:22:55: Wir hatten damals ein Liederbrei, Gerzimmermann und Gerzewe die immer nur nach vorderliefern.

00:23:02: Immer der dumme war nicht einer Ball des Zähl mit den Händen alleine waren.

00:23:06: Und er dachte auch, haben sie da an sich gedacht?

00:23:08: Ja es hat er auch an mich gedacht aber ich denke für die Mannschaft ist das wichtig.

00:23:12: Dann haben wir, glaube ich, die zwei Punkte regeln und haben mir siebzehn Punkt hintereinander geholt.

00:23:17: Und seit dem Zeitpunkt, gottig bei dem Niedrig machen wir die Wolke.

00:23:22: Hattest du ein Stein im Brett?

00:23:23: Ja genau!

00:23:25: Aber du hast ja gesagt der hat

00:23:26: dir den... Ziemlich klar, dass ich in der Abwehr meinen Schwerpunkt hatte.

00:23:31: Aber Du hast gesagt er hat dir auch so'n bisschen den Feinschliff gegeben unter ihm?

00:23:35: Ja da habe ich angefangen zu lernen... Fußball zu spülen.

00:23:41: Du hast gesagt, ihr seid aufgestiegen wieder in die Bundesliga und dann waren dir die siebziger echte starke Zeit für Fortuna Düsseldorf.

00:23:47: Wie hast du diese Phase erlebt auch im Rückblick?

00:23:50: Habt man gemerkt, da ist wir haben eine echte Mannschaft zusammen, die national wirklich zu den absoluten Top Adressen gehört?

00:23:57: Ja dadurch dass wir eigentlich eine Noneneh-Mannschaft waren, mussten wir einfach über die Mannschaftsleistung kommen.

00:24:03: Das passte damals.

00:24:04: Wir hatten eine junge Spieler, erfahrene Spieler, Techniker, grob schlägtig wie ich und das passte irgendwie einfach zusammen.

00:24:13: Wir waren nicht Elffreunde aber wenn wir um Platz waren da konnte sich jeder auf den anderen verlassen.

00:24:20: Klar ist es da irgendwann mal ein paar Worte gefallen dass man sagt dann so Laufel zum Beispiel der Klaus Allers war damals nicht immer einfach zu nehmen.

00:24:30: Da hab ich dann schon mal gesehen, aufwärts zu tauchen.

00:24:34: Hat er sich manchmal auch seine gute Technik ausgeruht?

00:24:36: Ja!

00:24:38: Wir brauchten ihn aber auch.

00:24:40: Genau wie der Gerzewe, da war ja was die Abwehr eingegangen, weil er nicht unbedingt jemand mit dem man rechnen konnte.

00:24:47: Weil er immer schon nach vorne unterwegs war.

00:24:51: Aber wir brauchten ihm auch für unser Aufbauspiel.

00:24:55: Das war eine vorragende Technik, das passt einfach.

00:24:59: Du hattest damals einen kleinen Rückschlag im Oktober zweiundsiebzig?

00:25:03: Ich glaube es war in Duisburg dein Bein gebrochen?

00:25:06: Ja da war der Heinerweiter so ein Echt innerhalb von zehn Minuten.

00:25:10: Es waren vierzehn Tage bevor das Länderspiel gegen die Schweiz war.

00:25:15: Da waren wir beide eingeladen und da hat er mir beide ausgefallen.

00:25:19: Beide im gleichen Spiel verletzt?

00:25:21: Innerhalb vor zehn Minuten!

00:25:23: Wahnsinn

00:25:24: Die drei Stürmer haben damals gespielt.

00:25:26: Der Dieter Herzogen, Wolfgang Seele und Rainer Geier.

00:25:29: Würdest du sagen, dass diese Verletzung dir deine Karriere in der Nationalmannschaft vereitelt hat?

00:25:36: Das ist eine Hypothese, kann man so nicht sagen!

00:25:38: Aber gemein

00:25:39: ist es oder?

00:25:40: Du bist eingeladen... Ja,

00:25:42: Bert hatte sich verletzt, er hat sich beingebrochen gehabt und wollte hier ein Düsseldorfer jupten.

00:25:53: Der kannte uns ja auch und hatte gesagt, ich brauche noch einen Verteidiger.

00:25:57: Einer von euch beiden wird es.

00:25:58: Na ja dann war das bein Gebrauch.

00:26:00: Was für ein Spiel!

00:26:03: Okay reden wir über was Schönes.

00:26:05: Neunzentneunzebzig gab's den ersten DFB-Pokalsieg für die Fortuna.

00:26:10: Nimm uns mal so vielleicht ein bisschen mit – das war ja gegen Berlin.

00:26:13: So Stimmung, Gegner, Emotionen….

00:26:15: Das Tor ist jetzt glaube ich auch erst in der Verlängerung gefallen?

00:26:17: Ja genau.

00:26:18: Und das Tor nimmt

00:26:19: man sich sehr gut um.

00:26:22: Habt ihr dann noch daran geglaubt, dass der Treffer noch fällt?

00:26:24: Nein.

00:26:25: Das Spiel war unheimlich ausgeglichen.

00:26:27: Wir waren alle müde.

00:26:29: Wir hatten, glaube ich, weißt du, sixty-fünf Pflichtspiele hinter uns.

00:26:32: Wahnsinn ja!

00:26:33: Die

00:26:33: Berliner waren kaputt und wir waren kaput.

00:26:36: Und ich weiß noch... Ich habe mir immer gesagt, weil ich wollte den Urlaub fahren am nächsten Tag.

00:26:41: Da war er auch wenn du einen unentschiedenen Spiel hättest das Spiel wiederholen musst.

00:26:45: Gab keine

00:26:46: Meterschießen ne?

00:26:47: Und da hatte ich aber mit jemand aus dem privaten Bereich was vereinbart, dass sich entweder Montags fliegen konnte oder am Donnerstag.

00:26:58: Mit was wurde das Spiel?

00:26:59: Dann wäre das wiederholt worden.

00:27:02: Ich habe mir gesagt im Spiel Ego Lauf.

00:27:05: Morgen hast du Urlaub!

00:27:11: Vieles Tor sehr glücklich dann auch für uns und haben wir natürlich alle zufrieden.

00:27:16: Der war ein Abwehrfehler, ne?

00:27:18: Ja, der Klima hat einen Rückpass gegeben.

00:27:21: Zum Norbert Niech wurde bei dem Tor und da ist der Wolfgang dazwischen gespritzt und er hat ihn reingewert.

00:27:27: Aus sehr spitzem Winkel!

00:27:28: Der war nicht einfach,

00:27:29: ne?!

00:27:30: Da

00:27:30: waren noch Außel-Linien hier.

00:27:31: Ich weiß ja, den Klima habe ich mal getroffen.

00:27:34: Er hatte irgendwie Scouting gemacht für Bremen oder der werde ich nicht sehen fallen mit meinen Sünden rein.

00:27:43: Ja gut.

00:27:44: Aber das sind natürlich Emotionen, die man mitnimmt bestimmt auch ein Jahr später in den letzten Jahren, dann gegen Köln.

00:27:50: Da habt ihr den Titel ja dann quasi verteiligt.

00:27:54: Wart ihr dann mental näher dran als beim ersten Mal?

00:27:58: Wir haben

00:27:59: ja im ersten Spiel gegen Kologne verloren.

00:28:02: Da waren wir als Mannschaft noch nicht reif genug, obwohl wir da eigentlich unser bestes Spiel gemacht haben.

00:28:07: Wir hätten eigentlich vier, fünf oder zwei gewinnen müssen!

00:28:11: Aber da haben wir zwei Null verloren.

00:28:13: Dann waren wir als Mannschaften noch nicht so weit,

00:28:15: ne?

00:28:15: Das war in der Präzise

00:28:20: in den Europa-Pokal gekommen, weil Köln auch Meister wurde und wir Vertretungsweise in dem Pokal.

00:28:28: der Pokalsäge gibt es ja heute nicht mehr.

00:28:31: Stimmt!

00:28:31: Spiegelt

00:28:32: klar.

00:28:32: Ja

00:28:32: aber an den Neunzehn Achtzig hat's dann geklappt gegen Kölnen.

00:28:35: Genau.

00:28:35: Da habe ich gegen Tony Woodcock gespielt weiß ich noch.

00:28:38: Wir haben es die ersten zwanzig Minuten nur geprügt.

00:28:44: Wo erst mal das Feld abgesteckt, sozusagen?

00:28:47: Wer hat ja gar nicht möglich.

00:28:48: Weil ich über Kameras sind oder so.

00:28:51: Da hab man früher schon ein paar Dinge gemacht und die waren nicht in Ordnung.

00:28:54: Ich bin stilig immer mitten am Platz mit dem umgelaufen.

00:29:00: Absicht!

00:29:00: Was bist du mit dem ... was hast du gemacht?

00:29:01: Einfach

00:29:02: umgelaut.

00:29:02: Ja.

00:29:03: Ich kam so quer, ich sah den, konnte den nicht ab.

00:29:07: Ich weiß auch nicht warum.

00:29:09: Stinkt einfach die Shin-Mi nicht.

00:29:10: Dann bin ich einfach drauf zugelaufen mit dem Ungerandte.

00:29:15: Das wäre heute gar nicht mehr möglich.

00:29:17: Wäre wahrscheinlich dann eine rote Karte?

00:29:18: Ja, sicher!

00:29:20: Da bin ich immer knapp dran vorbei.

00:29:22: Finde ich einmal vom Platz gekommen.

00:29:24: Nee, kein Mal.

00:29:25: Erst mal bei den Alten her.

00:29:27: Da hast du ne rote Kathe aber bekommen.

00:29:29: In der Halbzeit

00:29:30: rein und nach zehn Minuten wieder raus.

00:29:34: Aber während deiner ganzen aktiven Zeit vorher keine rote karte bekommen... Wie sah es bei Gelb aus?

00:29:40: Auch nicht viele.

00:29:40: Da hatte ich schon einige.

00:29:42: Ich weiß einmal der Trainer Heinz Lukas, unser Halter-Trainer.

00:29:46: Er sagte pass auf, wir spielen jetzt gegen Wacka Berlin im Pokal.

00:29:50: Guckt, dass er die fünfte gelbe Karte kriegt.

00:29:53: Ah nee, Quatsch!

00:29:54: Das war ... Wir spielten anschließend gegen Wacca Berlin und wir spielen vorher gegen Dortmund.

00:30:01: Und da solltest du mir die Karte abholen.

00:30:03: Ja.

00:30:03: Und ich habe alles angestellt in den Wald zu Schiedsrichter geworfen, reingespäht.

00:30:08: Und der wollte einfach nicht die Gelbe gehen?

00:30:09: Hat

00:30:10: ja auch nicht.

00:30:12: Na

00:30:12: jedenfalls, dann zwei Wochen später in Gladbach habe ich nur mal gesagt... Der hatte doch überhaupt nichts gemacht, dass der Dieter Breiber und Faul begangen, aber das war harmlos.

00:30:21: Dann hab' ich nur gesagt, der hat doch überhaupt nix gemacht!

00:30:24: Da hätte er ruhiger können, Pops!

00:30:26: Da kriegte ich die gelben Karte.

00:30:29: Da musste sie dann einmal aussetzen.

00:30:31: Aber es ist ja ungewöhnlich, sage ich mal als Verteidiger wirklich die ganze Karriere übernicht vom Platz zu fliegen.

00:30:37: Da kannst du aber genau deine Grenzen.

00:30:40: War schon geschickt was das angeht wie der Rösler.

00:30:45: Der war ja auch so tief.

00:30:46: Das stimmt er.

00:30:47: Er wusste auch genau wo es waren dass ausreizten

00:30:49: konnte.

00:30:50: Ja

00:30:51: das stimmt voll.

00:30:52: Du hast den Europapokal eben schon erwähnt.

00:30:55: welche Bedeutung hatten so internationale Spiele für dich?

00:30:59: Dadurch, dass wir die Spiele vorher hatten schon in Banek Ostrau und Arzitorin.

00:31:06: Da waren wir schon ein bisschen dran gewöhnt.

00:31:08: Aber trotzdem das war was Besonderes als wieder im Basen der Stadion anzuholen.

00:31:13: Die Stimmung war so fantastisch durch den spanischen Anhänger.

00:31:19: Ich habe gar nicht viel von dem Spiel mitgekriegt.

00:31:22: Ich hatte irgendwie mal Kopf in Watte.

00:31:24: Ich hab das jetzt nachher gemerkt, was wir da eigentlich geleistet haben.

00:31:28: Ich hatte morgens einen Fünfo mit dem Doktor Besser, das war damals der Mannschaftsart.

00:31:33: Der leider sehr früh verstorben ist.

00:31:36: Wir haben auf dem Balkon gesessen und dann wurde er zu langsam fliegt er da so rein.

00:31:41: Das ist ja oft so bei ganz besonderen Sachen.

00:31:43: aber hast du es dir danach auch noch mal anschauen können?

00:31:46: Ja ich habe eine CD-Scard oder VHS damals.

00:31:50: Dann hab' ich schon nach ein paar Mal gesehen.

00:31:53: War ja leider ziemlich die Träterei damals von den Sparern denn muss man ja schon so sagen.

00:31:58: Dadurch, dass wir verboten haben mit dem Falloteil und dem Schiedsrichter, was gemacht wurde, will ich das nicht unterstellen.

00:32:06: Aber es war fast offensichtlich.

00:32:09: Weil der Nächste hat mir nach zehn Minuten oder vier Stunden einen Fuß besorgt.

00:32:16: Ich habe ihn reingetreten in den Dreckandschul.

00:32:19: Da musste die Schuhe richtig stramm ziehen damit ich laufen

00:32:22: konnte.

00:32:25: Und der Palatialstand daneben, er muss das gesehen haben und einfach durchgehen lassen.

00:32:31: Der Zimmermann ist der Migo Ehrligistär, so ein Verteidiger hat nur auf den Zimmermann geachtet.

00:32:38: Wenn der Gerd über die Mittellinie kam, ist er immer auf den Drauf und da hat er ihn richtig zusammengetreten.

00:32:44: Das weiß man so.

00:32:45: leider

00:32:46: War halt so.

00:32:47: Aber im Nachhinein war dir damals oder war euch damals klar, dass ihr wirklich Geschichte geschrieben habt zu diesem Zeitpunkt?

00:32:53: Nein

00:32:53: das ist erst nachher alles bewusst geworden.

00:32:56: Vor dem Spiel weiß ich noch was du irgendwie die Stands nehmen dir.

00:33:00: Der Heiner Baltes der eigentlich ein ganz solider einfacher Junge ist.

00:33:05: Der Stand da hatte den Kleiderhaken an der Hand und einen Bein auf der Bank.

00:33:14: was ich eine halbe Stunde vor dem Spiel.

00:33:17: Diese Heiner willste dich nicht mal umziehen?

00:33:20: Ja, gleich!

00:33:21: Da kommt der Jupp Däverl rein zu in seine Kabine und sagt dir ganz überheblich, was gar nicht seiner Art ist.

00:33:28: Der Herr Wundestredner lässt sich auch mal sehen.

00:33:32: Die Heiner

00:33:32: bist du mich schollend.

00:33:35: Wir waren alle irgendwie.

00:33:37: Jeder auf seinen Arten ist ein Bananen.

00:33:41: Dann weiß man halt doch, dass es eben dann doch was ganz Besonderes war.

00:33:46: Deine aktive Karriere ist dann in dem Jahr bei Uehrdingen zu Ende gegangen?

00:33:52: Ist dir schwer gefallen damit aufzuhören mit dem Fußball?

00:33:55: Ja klar!

00:33:57: Ich hätte gerne noch weitergemacht wenn ich das Pech gehabt hätte den Werner Biskup als Trainer zu haben der so als Mensch in Ordnung war.

00:34:07: Zu seiner Hochzeit war er mein Trainer und das war eben nicht gut.

00:34:12: Er war immer selber drunken, der macht ein gutes Training wenn er nüchtern war, weil wehe war betrunken.

00:34:18: Das ging ja einfach, da hatte ich auch keine Lust mehr gehabt.

00:34:21: In Irdingen war die Mannschaft auch ein bisschen schwierig, war nicht der Zusammenhalt den wir so kannten.

00:34:28: Dann habe ich dann aufgehört und hab erst mal einen Trainer angefangen und noch als vieler Trainer weitergearbeitet war ja erst in SFD Süd und dann später im Langenfeld.

00:34:41: Und dann gab es aber so eine Entscheidung zwischen meiner Frau und mir, hatte damals meine zweite Frau geheiratet und da ging es darum hinterher zu ziehen wenn ich Trainer als Job übernehmen würde.

00:34:53: Das wäre zwar alles gut gegangen, hätte ich ruhig machen können weil ich hatten Angebot von Holger Rosik der in den DFB stattzukommen.

00:35:01: Damals war der Bertie Fuchs da drin Zwei Spieler von Köln, früher die ich kannte.

00:35:07: Wir waren auch in dem Stab.

00:35:09: Dann hab' ich aber gesagt, nee, mach ich nicht.

00:35:12: und dann habe ich den Job bei der Versicherung angefangen.

00:35:15: Den habe ich dann sieben, zwanzig Jahre gemacht.

00:35:18: Dann kriegte ich dann zwei tausend... noch um zweitausend rum.

00:35:22: Da hatte ich so eine persönliche Krise.

00:35:26: Da ist alles im Machen drin gegangen bei mir.

00:35:28: Und da hat mich meine Frau, die jetzt in Popelitz lebt ... Die hat da die Notbremse gezogen, weil sie hatte Angst, dass ich sie mit runterziehe.

00:35:37: Ja.

00:35:38: Und dann hat er gekommen und hebt die Finger.

00:35:41: Ich unterstützte ihn und helf dir aber so geht das nicht weiter.

00:35:46: Dann habe ich gekocht und dann ging es nach zwei Jahren wieder einigermaßen gut.

00:35:52: Hat dir das Spaß gemacht?

00:35:53: Versicherung?

00:35:54: Mit der Versicherung hat dir das Spass gemacht?

00:35:57: Nein eigentlich war ein bisschen ungeliebt Mein damaliger Kollege, wir hatten eine Bürogemeinschaft.

00:36:05: Zudem ich heute noch Kontakt habe, da hat er irgendwann gesagt, äh, mach du deinen Fußball weiter!

00:36:11: Du bist ein Fußballmensch, ne?

00:36:13: Du machst aber seinen Job und ich hab damals auch Glück gehabt.

00:36:16: Ich hab viel Umsatz gemacht, aber geliebt habe ich es nicht.

00:36:20: Er hat gesagt, was auch ich übernimmt.

00:36:22: Und gibt dir das Geld, was sie verdient, dass ihr teilen muss.

00:36:26: Na ja, das hätte ich machen sollen.

00:36:28: Naja...

00:36:29: Hinterher ist man immer schlauer.

00:36:31: Naja und dann war nach zwei Jahren, hatte ich so meine größten Schwierigkeit überstanden.

00:36:37: Meine Frau hat mich sehr unterstützt.

00:36:39: Hat viele Schulen übernommen.

00:36:41: Ich hatte ein paar, ein halbes Jahr lang eine Krankenversicherung nicht bezahlt.

00:36:46: Wir haben keine Briefe mehr aufgemacht.

00:36:48: Das war wirklich daneben.

00:36:49: Achtzig Zigaretten wir rauchten.

00:36:51: Ach

00:36:52: du

00:36:52: Schande!

00:36:53: Oh wie krass!

00:36:54: Darf ich die persönliche Frage stellen?

00:36:56: Ja klar.

00:36:57: Warst du da... Ist da eine Krankheit, die noch stiziert worden?

00:37:00: Oder weiß man das gar nicht.

00:37:02: Nee, das war... So

00:37:03: Depression oder...?

00:37:04: Ich hab sicherlich eine Depression

00:37:06: gehabt.

00:37:07: Das wird ja heute alles ganz anders erkannt.

00:37:10: Ja, ist aber nicht als Krankheit festgeschöpft.

00:37:14: Also hat es gar keinen Antrieb mehr im Grunde, ja?

00:37:17: Völlig apathisch und nur zuhause umgesetzt und wie gesagt geraugt und gedattelt.

00:37:23: Aber toll so ne Frau zu haben!

00:37:25: Ja, die haben wir jetzt Leben gerettet.

00:37:28: Ich

00:37:28: hatte mal gute Freunde gehabt, mein Bruder und ein guter Freund, mein Sohn.

00:37:35: Das waren dann Leute, wo ich halt gefunden habe.

00:37:38: War dir damals noch verheiratet?

00:37:41: Wir waren immer verheiraldet.

00:37:43: Ach so!

00:37:43: Weil du eben gesagt hast, ihr seid getrennt.

00:37:44: Ja

00:37:45: ja, wir waren immer Verheirats.

00:37:47: Wir feiern nächsten Monat unser thirty-fünfjähriger.

00:37:51: Also wart ihr da schon getrennt zur Zeit, wo das passiert ist?

00:37:55: Ja.

00:37:55: Und trotzdem hat deine Frau sozusagen das alles gesehen und dich dann da rausgeholt sozusagen,

00:38:00: ja?

00:38:00: Ja toll.

00:38:01: Toll!

00:38:02: Die hatte irgendwann auch einen steuerlichen Vorteil dadurch dass sie uns wieder beim Finanzamt zusammenleben gemeldet hatten.

00:38:10: Hatte die achthundert Netto mehr im Monat... Das hat

00:38:15: so viel Geld.

00:38:16: ...und die hat eh genug.

00:38:20: Nein, so meine ich den.

00:38:23: Hätte ich beamt ihn und die hat eine unheimliche Pension.

00:38:26: Er

00:38:27: versteht immer acht oder mehr, trotzdem gerne.

00:38:29: Über

00:38:29: viertausend Euro.

00:38:32: Und dann gibt's ihm einen Teil von ab?

00:38:34: Ah ja!

00:38:34: Das ist aber lieb.

00:38:35: Ja.

00:38:36: Toi.

00:38:36: Also er habt ein schönes Verhältnis miteinander jetzt.

00:38:39: Ja genau, besser als früher.

00:38:42: Jetzt fehlt zum Beispiel ganze Sexualität weg.

00:38:45: Wir haben sie zwei tausend dreizehn Jahre alles weggenommen weil ich Postnatakrebs hatte.

00:38:50: Und vor zwei Jahren habe ich meine Herzgeschichte bekommen, bin ja richtig irgendwann keine Luft mehr.

00:38:59: und dann kam der Krankenwagen untersuchten mich und sagten, das ist alles in Ordnung.

00:39:05: Wir fahren jetzt wieder.

00:39:07: Ich bleib mir nicht allein!

00:39:08: Ich hatte wirklich Todesangst.

00:39:10: Da haben wir uns kranken ausgebrochen ins EVK und da haben die festgestellt es ist Wasser in der Lunge halt.

00:39:18: Naja, dann habe ich Tabletten gekriegt.

00:39:20: Dann habe ich Herzschritt gemacht.

00:39:23: Da geht es mir gut.

00:39:24: Wie gesagt, ich fahre zweimal im Monat runter und trinke mit der Ida und wohnen auch bei ihr.

00:39:33: Machen wir Fahrradtouren oder machen irgendwelche Veranstaltungen.

00:39:37: Ich kenne inzwischen ein paar Leute oder ihre Freunde da unten.

00:39:42: Und die Ida hat immer gerne Gäste.

00:39:44: Die kocht sehr gerne wie gut!

00:39:47: Ja, und dann...

00:39:47: Habt ihr einen schönen Weg gefunden?

00:39:49: Ja.

00:39:51: Herrf fahren wir jetzt zwei Mal in Urlaub.

00:39:53: Wir können uns das dazwischen leisten alles.

00:39:55: Schön!

00:39:57: Wir fahren einmal nach einem Balkensee ...und dann anschließend nach Ligurien.

00:40:02: Und vorher waren wir in Napulien.

00:40:05: Da haben wir ein Traumerschön.

00:40:07: Das klappt und funktioniert gut.

00:40:10: Dieser sexuelle Druck, den man als Mann früher hatte die Jagerei da Jo, ein Schwachsinn.

00:40:17: Ich war doch besonders bescheuert!

00:40:20: Ja?

00:40:20: Kann man das so sagen?

00:40:21: ja... Ja, ich

00:40:21: bin schwanzgesteuert.

00:40:24: Das war wirklich so.

00:40:25: Das ist völlig weg und seitdem liebe ich Entschwante.

00:40:29: Ich liebe deine Offenheit Egon.

00:40:32: Hint dich sehr schön.

00:40:34: Was aber noch so bisschen raushört ist dass deine Frau gar nichts mit Fußball am Hut hatte.

00:40:38: die Ida?

00:40:38: Nee, gar nicht.

00:40:40: Wo hast du sie kennengelernt?

00:40:41: Die... Da war eine Frau von Wanderstern damals Weil ich hatte eine Frau, die mir mein Sohn geboren hat und die mir auch den Rücken freigehalten hat bei Fußball.

00:40:51: Aber Eva war ein schlichter Mensch.

00:40:57: Hat sich um Dinge gekümmert, die notwendig waren aber darauf gehöre ich hinaus eher nicht.

00:41:03: Und die Ida war der ganz andere Frau erst mal vom Typ her.

00:41:07: Die war politisch engagiert, die war Vorsitzende der Frau der SPD hier miederein Und dann lernte ich die ganze Klicke.

00:41:15: Die hat so eine Art Wohngemeinschaft gewohnt.

00:41:18: und dann kam der frühere Freund von der Ida dazu, der hatte Hausternierung gemacht.

00:41:24: Dann hat ihr den vorgeschlagen, was aufkauft ist zusammen im Haus?

00:41:29: Dann renoviere ich euch das!

00:41:31: Und dann könnte daran leben.

00:41:33: Ja da waren einige die mitgearbeitet haben und einige die gekauft haben.

00:41:39: Das war ja so ne Art Wohn Gemeinschaft.

00:41:42: Nach dem Fußball habe ich ein Jahr lang nichts gemacht, dann war ich einfach dran.

00:41:49: Ich konnte das nicht immer nachverfolgen, weil die waren einfach zu klug für mich eigentlich mal.

00:41:58: Der nächste Lang war ich, da war ich der Diskussionsmittelpunkt.

00:42:03: Was ich mir auf meinem Leben mache und wie ich mir das vorstelle ... Das war schon spannend zurzeit.

00:42:11: selber kennengelernt als in der ganzen Zeit vorher.

00:42:15: Weil man war ja politisch schon mal gar nicht vorbelastet, wenn man sich irgendwie zwar mitgekriegt aber registriert.

00:42:23: hat man das nicht weil man hat es immer gelten dann spielt er das auch keine Rolle und da hast du auch keinen Gedanken drüber gemacht.

00:42:32: Aber der Mann hat Leute dabei zum Beispiel die in die Karage waren als Auslandshilfe.

00:42:38: Ja und da habe ich so irgendeine Behauptung aufgestellt.

00:42:42: Oder er sagte, ich erzähle dir mal was.

00:42:45: Lies mir das und dann erzählte ich jetzt wie das wirklich war.

00:42:49: Man war damals noch der Film mit dem Nick Dehltü über die Karage war Und da wurde so ein bisschen aufgezeigt was da wirklich passiert ist.

00:42:58: Ich hatte ein ganz falsches Bild dafür und die waren einfach gut.

00:43:03: Ja Waren gute Leute, einen Jugendamtleiter von Düsseldorf war dabei Zwei Abgeordnete, einmal vom Europaparlament und einmal von der Landesparlament.

00:43:14: Dann waren Referenten von irgendwelchen Politikern dabei.

00:43:18: Der eine war Vorsitzender Jusus.

00:43:21: Also das war ein ganz

00:43:22: anderer Welt.

00:43:23: Ein

00:43:25: einfach guter Leute!

00:43:26: Und da musste ich dann schon richtig hinhören was die erzählten.

00:43:30: Und dann habe ich angefangen auch zwischen Zahlen zu lesen.

00:43:34: also nicht nur dass was geschrieben wurde für Barre Wünschen zu nehmen, sind auch die Hintergründe so leuchtend.

00:43:40: Sehr wichtig!

00:43:41: Ja, das freut er auch noch so.

00:43:43: Egon wir haben eine Rubrik, die heißt der Baron will's wissen?

00:43:47: Der Baron will es wissen...

00:43:49: Egon dann erzähl mir erstmal hast du einen Lieblingsort in Düsseldorf?

00:43:53: Nein, kann ich nicht sagen.

00:43:55: Ich mag Düsseldoch sehr, ich mag jetzt Kobelsen zwischensehr weil das landschaftlich eigentlich schön ist und ich bin gerne am Meer.

00:44:02: aber ich könnte jetzt nicht sagen da ist ein Ort

00:44:05: oder da... Gefällt einfach generell die Stadt.

00:44:08: Ja.

00:44:09: Du hast es eben schon mal erzählt, erster Kontakt bei der Fortuna als ihr dann in Düsseldorf wart war im Ben-Ratterhof.

00:44:16: aber ihr wart dann hinterher auch noch einmal zu Hause beim Herrn Noack und da gibt's eine nette Geschichte das seine damalige Lebensgefährtin oder Frau ich weiß nicht im Bikini auf einmal da aufgetaucht wäre.

00:44:26: und deine damaligen Mutter?

00:44:30: Seine Frau!

00:44:30: Genau die Frau vom Norden im Bikkini

00:44:33: und deine Mutter... Erzähl mal.

00:44:35: Kann ich den Jungen hier an Düsseldoorn lassen?

00:44:38: Ich dachte mir, so Sittenpul.

00:44:40: Liebe Arte war eine schöne Frau!

00:44:42: Da lief die da so einen ganz knappen Migini durch die Gegend.

00:44:46: Die Mutter war eher wieder und hatte schon Ängste gehabt mich dazu entlastet mit Achsen.

00:44:52: Also jetzt wär es fast noch daran gescheitert sozusagen?

00:44:55: Ja

00:44:56: ne, so viel Einfluss hat sie dann auch nicht gehabt aber... ...die hatte ich schon in ihren Bedingungen

00:45:00: Aber das konnte zu zerstreuen.

00:45:01: Ja

00:45:02: ja, ich hab's halt auch genossen dann.

00:45:05: Na gut, ich fahre mit Achsinn hier Alleine.

00:45:08: Und da war ich noch ein hübscher Kerl, dann biet er schon drei Monate, eigentlich drei Jahre alt, in einer Tatschfacke an der Berliner Lea habe ich meine Lehre zu Ende gemacht und hab da drei Jahre gearbeitet.

00:45:23: Ja, da hatte ich immer einen Koffer im Auto.

00:45:24: Ich wusste nicht aus welchen Ehten ich zum Büro kam.

00:45:29: Du hast nichts anbrennen lassen?

00:45:34: Es

00:45:35: gibt eine schöne Geschichte.

00:45:38: Du hast eben schon mal erzählt, Dietrich Weise hat dir das Fußballspielen im Grunde beigebracht aber er hat auch zu dir gesagt deine Feld endet an der Mittellinie.

00:45:47: ist das richtig?

00:45:48: Ja es ist ein bisschen aus dem Zusammenhang geht.

00:45:52: Das

00:45:52: gingen nur bestimmte Spiele.

00:45:55: Da ging ja wirklich nur um bestimmte spiele wohlk dann die Aufgabe hatten hinten zu sortieren und alles anderen machten dann die Offensivleute.

00:46:06: Also hat es dann sozusagen Verbot die Mittellinie also verboten an fünf Strichende.

00:46:10: Ja, aber dann war eben hat er ganz klar gesagt jetzt Fokus für dich Defensivarbeit.

00:46:17: Na ja ist schon in Ordnung für ein Abwehrspieler.

00:46:19: was da gemachtes in der damaligen Zeit.

00:46:21: Da gibt's noch eine schöne Geschichte.

00:46:22: du hast unter dem Trainer Kuno Klötzer hattest du einen hast gewohnt fünfter Stock Ohne WC und hat gesagt nach dem ersten Training unter Kuno Klötze habe ich auf der dritten Etage erstmal Nikkechen gemacht.

00:46:34: Ja, Nikkechsen gemacht.

00:46:36: War fix und fertig!

00:46:39: Also war es einfach so anstrengend?

00:46:40: Na ja,

00:46:41: da haben wir das erste Pflichtspiel was ich mitgemacht habe in Waldhof waren ein Pokalspiel.

00:46:48: Da sind wir mit dem Zug Rheingold gefahren, der oben so eine Aussichtplattform hatte die überdacht waren wo oben sitzen konnten mit dem sie mir zurückgefahren Und ich musste den Jungs immer ein Schnäppchen holen, einen kleinen Pfeidekönnen.

00:47:05: Dafür durfte ich mir sonst mal einen mittrinken und ich hatte vorher mit Alkohol nichts ermordet.

00:47:10: Da habe ich eine Blutvergiftung gehört.

00:47:11: Ach du meine

00:47:12: Güte!

00:47:14: Und dann wurde ich da im fünften Stock und dann durchgefahren und irgendwann die Toilette verstoppt.

00:47:20: Dann musste ich über runter, weil das ist die Gesellschaft für Botschaftsfrau-Förderung.

00:47:24: Ich baute da gerade nachts auf die Baustelle zum... Ich würde

00:47:43: gerne nochmal kurz dran ansetzen.

00:47:44: Du hast eben gesagt, dass du eine ganz schwere Zeit auch hattest.

00:47:46: Deine Frau hat dir geholfen.

00:47:48: Bernd Restl ist auch gefallen mal der Name?

00:47:50: Auch einer, die dich dann wieder so ein bisschen ins Leben zurückgeholt hat?

00:47:53: Ja,

00:47:53: Bernd habe mich da sehr unterstützt und hat zum Beispiel mitbekommen, dass ich nicht gut bin Hat dann spontan mir eine Hilfe angeboten und hat dann auch den Peter Förster aktiviert.

00:48:04: Vormaliger

00:48:05: Präsident von Fortunappen?

00:48:07: Ja, der da wieder an die Fortuna herangetreten ist.

00:48:11: Daraufhin habe ich meinen Scout Shop gekriegt und weiter.

00:48:14: Wir haben es sehr geholfen ja!

00:48:15: Dann hast du den Weg wieder zurückgefunden ins Leben – auch über den Fußball einfach,

00:48:18: ne?!

00:48:20: Der Bernd geht übrigens immer noch joggen im Raffenberger Wald.

00:48:24: Ich

00:48:26: seh ihn oft, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin dann kommt er... ist es gemächlich und langsam geworden im Laufe der Zeit

00:48:32: aber volle Sportklamotte

00:48:33: geht ja noch immer

00:48:36: laufen Wahnsinn!

00:48:36: Ja ich fahre auch auf da rum weil ich halt meine Kilometer machen will.

00:48:41: oder wenn ich nach Radtigen fahr habe ich mein Ottopwenen da fahren wir durch den Apferwald hinten am Bauhaus raus Herzensmacher kontrollieren lassen muss.

00:48:53: Ich fahre auch da lang, und ich gehe gerne in die Wolfsab.

00:48:57: Guck mal lecker essen und einen Kaffee trinken auf einem schönen Spazierweg.

00:49:03: Wie oft?

00:49:04: Egon, schöne Geschichte

00:49:05: von dir!

00:49:05: Ich habe früher an der Atostrasse gewohnt, wo das Honigheim ist, das Altenheim ganz am Ende von der Bahn in den Aperwald reinfährt.

00:49:18: Da ist doch rechts ein Altenheim.

00:49:20: Und da, ein Stück weiter links habe ich gewohnt.

00:49:23: Da haben wir damals einen Wohnholz gekauft, die gingen auch nicht und dann sind immer viele da.

00:49:27: Ein paar Zähne gegangen, vielen nach Buchschauen zum Essen.

00:49:31: Aber zehn oder elf Jahre hab ich da geboten.

00:49:35: Also du hältst hier aber auch noch heute fit weiterhin?

00:49:37: Ja also das ist so... Was, wenn du jetzt so Wünsche frei hättest?

00:49:41: Und wer könnten dir jetzt Wünsch erfüllen.

00:49:43: Was würdest du ja noch so wünschen für dich?

00:49:46: Moment hab ich eigentlich keine Wünschen mehr.

00:49:49: Bist du glücklich wie es im Moment ist?

00:49:51: Im Moment habe ich meine Mitte gefunden.

00:49:55: Ich krieg mich nicht mehr groß auf oder wüsste mich nicht mal groß aufregen weil ich eine ganz andere Einstellung zum Leben habe.

00:50:01: Bin froh, wenn ich mit Freunden treffen kann bisschen quatschen kann bin aber auch gerne in der Natur.

00:50:09: Aber wenn man das sagen kann, ist doch

00:50:11: super

00:50:12: schön.

00:50:13: Ja, das ist mich auch sehr beruhigend.

00:50:15: Weil ich hab immer unter Spannung gestanden und war ja immer irgendwas los.

00:50:19: Das war am Anfang zum Beispiel als ich da mit meiner zweiten Frau zusammen lebte.

00:50:24: Schwierige im Alltag beim Fuß soll die nächste nicht immer so.

00:50:29: Einmal rauf runter, rauf herunter, je nachdem wie du gespielt hattest.

00:50:34: Der normale Mensch bewegt sich um die Nulllinie.

00:50:38: Ja, immer so mit Leichten.

00:50:41: Schwanke nach oben und nach unten.

00:50:43: Und ich wollte das im Alltag haben!

00:50:46: Da hat jeder Ehrer gesagt, du hast sie nicht mehr mit.

00:50:49: Das kann ich auch nie leisten.

00:50:51: Er hatte selber dann beruflich auch viel um die Ohren.

00:50:55: Ich war Lehrerin in einer Sonderschule ... Das war auch nicht einfach.

00:51:00: Aber da habt ihr jetzt einen tollen Weg gefunden?

00:51:02: Egon, sag uns abschließend noch und zum Zeitpunkt jetzt dieser Aufzeichnung hier.

00:51:07: Ist noch nicht klar wird die Fortuna in der nächsten Saison in der dritten Liga spielen oder weiter in der zweiten?

00:51:12: Was ist dein Wunsch für den Verein für die Zukunft?

00:51:15: Also erst mal es sind ja wohl Fehler gemacht worden sonst werden sie nicht da unten.

00:51:20: ich denke das liegt so ein bisschen aber auch an den Strukturen.

00:51:23: Ich habe mich lange mit dem Klaus unterhalten.

00:51:26: Klaus du musst Einfluss nehmen weil Du bist der sportliche Leiter Und wenn das nicht funktioniert, bist du der Erste, der weg ist.

00:51:35: So war es ja auch.

00:51:37: Ich glaube,

00:51:38: dass Sie sich gegenseitig zu viel geschont haben.

00:51:41: Wenn ich für ein Sportverband beantwortlich bin, dann muss ich Dicke, die ich erkenne, versuchen mit meinem Stab umzusetzen und wenn das nichts funktioniert, muss ich Veränderung erweifeln.

00:51:52: Aber ich will mich da nicht einmischen, ich bin nicht nah genug dran.

00:51:56: aber das sind so Gedanken, die man doch hat.

00:51:58: Aber

00:51:59: du würdest ja auch schon wünschen, dass Sie eigentlich mal wieder da sind wo sie eigentlich als Traditionsverein hingehören.

00:52:04: Nämlich in der Erste Liga

00:52:06: oder gerne hin möchten.

00:52:07: Klar war

00:52:09: das Ziel dieser Saison.

00:52:13: Egon danke dir für deine Zeit die Du hattest für die netten kleinen Anekdürtchen die Du erzählt hast.

00:52:17: Für Deine Offenheit.

00:52:18: auch vor allen Dingen Dankeschön dafür

00:52:21: und das gehört zu meinem heutigen Leben dazu.

00:52:24: Behalt dir das bei, dass Du einfach So eine schöne Mitte gefunden hast, dass du so glücklich bist und bleibt gesund.

00:52:30: Ja auch!

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